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Hund und Hitze

Bei großer Hitze lieben es Hunde, sich im Wasser auszutoben und abzukühlen.

Hund und Hitze. Nützliche Tipps wie die heißen Tage gut überstanden werden.

Man muss sich ja nur vorstellen, Herrchen oder Frauchen müssen diese hohen Temperaturen im Pelzmantel ertragen. Dann ist vielleicht leichter nachzuvollziehen, wie sich der Hund bei Hitze fühlt. Da sich der Hund, anders als der Mensch, nicht über Schweiß abkühlen kann, unsere Vierbeiner besitzen nur wenige Schweißdrüsen, verträgt sich Hund und Hitze nicht so gut. Die Abkühlung funktioniert über das Hecheln. Starkes Hecheln sollte den Hundebesitzer bereits alarmieren um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wir haben hier mal einige nützliche Tipps zusammen gestellt, damit der heiße Sommer von unseren Hunden gut überstanden wird.

Abkühlung mit Wasser

Schwimmt der Hund gerne, ist eine Abkühlung im See, Fluß, Bach oder im Meer eine tolle Erfrischung. Ausgerüstet mit Schwimmspielzeug und Bällen ist der Badespaß eine gelungene Aktion. So macht Hund und Hitze sogar Spaß.

Hat der Hund nichts dagegen, kann er auch mit dem Gartenschlauch (beginnend an den Pfoten) abgespritzt werden. Das fangen der Wassertropfen macht fast jedem Hund Freude.

Ist der Gartenschlauch nicht der Freund des Vierbeiners, sorgt auch ein robustes Kinderplanschbecken für Abkühlung.

Gassi gehen im Sommer

Herrschen sehr hohe Temperaturen, legt man die ausgedehnten Gassi Runden in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend. Auf kühlen Rasenflächen oder schattigen Waldwegen ist der Spaziergang mit Hund und Hitze erträglich. Gerade bei älterer Tiere können sonst schnell Kreislaufprobleme auftreten.

Über den Tag sind nur kleine kurze Runden, möglichst nicht auf heißem Asphalt, angesagt. Während der Mittagsstunden steht ein Nickerchen im Schatten oder der kühlen Wohnung auf dem Programm.

Vermeiden Sie unbedingt Strecken auf Pflaster und Asphalt, freien Feldern und Wegen ohne Schatten. Prüfen Sie die Hitze des Straßenbelages, indem Sie die Hand auf den Belag pressen. Können Sie dabei nicht in aller Ruhe bis 10 zählen, ist der Boden zu heiß und führt zu Verbrennungen der Hundepfoten. Selbst wenn der Straßenbelag nicht ganz so heiß ist, können lange Spaziergänge zu Brandverletzungen führen.

Aufenthalt im Freien

Am Besten hält man sich mit Hund und Hitze im Schatten auf. Auf der kühlen Wiese im Park unter einem schattigen Busch lässt es sich auch bei hohen Temperaturen aushalten. Ein Aufenthalt im Wald ist eine tolle Abwechslung für Hund und Halter. Anstrengende Aktivitäten wie Fahrradfahren sollten unterlassen werden, da sie das Herz-Kreislauf-System zu sehr belasten.

Fellpflege bei Hitze

Das Fell sollte im Sommer regelmäßig gebürstet werden damit mehr Luft an die Haut kommt. Auch über einen kurzen Sommerschnitt und über das ausdünnen des Fells freut sich Ihr Liebling und verschafft ihm Erleichterung. An unbehaarten Stellen können Hunde einen Sonnenbrand bekommen, also nicht zu kurz scheren. Hunde mit dunklem Fell leiden unter der Sommerhitze viel mehr, also unbedingt in den Schatten gehen. Man kann dem Hund bei Hitze auch Erleichterung verschaffen, wenn man ihm die Beine und den Bauch anfeuchtet oder ein feuchtes Tuch auf den Körper legt.

Ideal ist es, wenn sich der Vierbeiner bei der Hitze im und um das Haus frei bewegen kann. Normalerweise findet er dann selbst ein kühlendes Plätzchen, drinnen oder draußen.

Futter und Wasser

Selbstverständlich muss man dem Hund bei Hitze immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen, damit er immer und zu jeder Zeit seinen Durst löschen kann.

Kleinere Futterrationen über den Tag verteilt, strengen den Körper weniger an.

Ein selbst gemachtes Eis ist für den Hund eine willkommene Abwechslung. Einige Rezepte zum download findet ihr hier.

Unterwegs im Auto mit dem Hund

Man kann es nicht oft genug betonen: Bei sommerlichen Temperaturen niemals den Hund alleine im Auto lassen. Es reicht nicht aus, das Auto im Schatten abzustellen. Nehmen Sie den Hund immer mit. Sie können aus irgendeinem Grund aufgehalten werden. Die Sonne wandert und ruck zuck herrschen im Wageninneren höllisch heiße Temperaturen die zur Todesfalle werden. Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Exitus des Tieres.

Bei längeren Reisen ist die Nutzung einer Klimaanlage zwingend. Fehlt eine Klimaanlage, müssen lange Autofahrten unbedingt in den kühlen Morgenstunden oder in den späten Abend verlegt werden.

Rufen Sie sofort die Polizei, sollten Sie ein Tier in einem Auto entdecken. Handelt ein Tierhalter unverantwortlich kann er nach §17 Tierschutzgesetzt zur Rechenschaft gezogen werden. Es drohen Geldstrafen und/oder eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren.

Warnsignale erkennen

Starkes Hecheln mit gestrecktem Hals, ein glasiger Blick und eine tiefrote Zunge sind ein Warnsignal, dass die Hitze dem Vierbeiner zu sehr zusetzt. Kommen Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und Bewusstlosigkeit dazu, hat der Hund einen Hitzschlag erlitten, der im schlimmsten Fall zum Tode führt. Sie sollten so schnell als möglich einen Tierarzt aufsuchen!

Hier finden Sie Informationen zum Thema Hitzschlag beim Hund.

Rezeptideen für Hundeeis

Bananeneis

  • 1 überreife Banane
  • 100 g Hüttenkäse

Eis mit Wassermelone

  • 100 g Wassermelone
  • 100 g Naturjoghurt

Blaubeereis

  • 100 g Blaubeeren
  • 100 g Quark

Zubereitung

Alle Zutaten vermischen und in Eiswürfelbehälter füllen. In jeden Eiswürfel ein kleines Holzstäbchen oder einen Löffel stecken, damit der Hund dann damit gefüttert werden kann. Für größere Portionen kann man das Eis auch in Muffin-Förmchen einfrieren.

Wichtig: Dem Hund das Eis in kleinen Portionen anbieten und darauf achten, dass er nur kleine Stücke auf einmal schluckt.

Rezept für Hundeeis

Welche Pflanzen sind giftig für Hunde?

Welpen erkunden ihre Umwelt mit dem Mund und sind besonders gefährtet, eine für sie giftige Pflanze zu zerkauen.

Vielen Hundehaltern ist nicht bewusst, wie viele Pflanzen in unserer unmittelbarer Nähe für den Hund giftig sind. Eine große Anzahl von Pflanzen in unserem Wohnraum, im Garten und in der freien Natur bergen eine mittlere bis große Vergiftungsgefahr für unsere Haustiere. Gerade Welpen die ihre Umwelt mit dem Mund und Gebiss erkunden, kann das Gesundheitsrisiko sehr hoch sein. Mit unserem Beitrag informieren wir Sie über für Hunde giftige Pflanzen, die häufigsten Vergiftungssymptome und Notfall-Maßnahmen für den Fall einer Pflanzenvergiftung.

Wie können Hunde giftige Pflanzen aufnehmen?

  • der Hund zerkaut eine giftige Pflanze (Blüten, Stamm und/oder Wurzel) und nimmt das Gift über die Mundschleimhaut auf
  • der Hund verschluckt giftigen Pflanzenteile
  • der Hund hat Hautkontakt mit dem Pflanzengift, z.B. das Kontaktgift des Wiesenbärenklau,   Blauer Eisenhut
  • der Hund atmet giftigen Blütenstaub ein, das kommt selten vor

Information für Welpen Besitzer

Zieht ein Welpe ein, müssen alle Pflanzen auf den Prüfstand. Aufgrund ihrer Neugier und der Veranlagung, Neues mit dem Mund zu erkunden, müssen alle Zimmerpflanzen die in Reichweite des jungen Hundes stehen, auf ihre Unbedenklichkeit geprüft werden. Bitte gehen Sie kein Risiko ein und entfernen alle für Hunde giftige Pflanzen aus ihrem Wohnbereich.

Wie Sie Ihrem Welpen das Kauen an Gegenständen abgewöhnen, dass lesen Sie hier.

Für Hunde giftige Pflanzen

Wir haben eine Liste von für Hunde giftige Pflanzen zusammengestellt. Die Liste umfasst Zimmer- und Gartenpflanzen, die für Ihren Vierbeiner giftig sind. Wir können keine Garantie auf Vollständigkeit geben. Vor allem kommen ständig Neuzüchtungen auf den Markt, die giftig für Ihr Tier sein können. Wenn Sie unsicher sind, ob es sich für eine für Hunde giftige Pflanze handelt oder nicht, entfernen Sie diese lieber und gehen kein Risiko ein.

Ein Hinweis zu Pilzen

Die Wirkung von Pilzen auf Hunde ist noch nicht ausreichend erforscht und deshalb für Hunde grundsätzlich nicht erlaubt. Was für den Menschen als bekömmlich gilt, stimmt nicht zwangsläufig für den Hund. Das zeigt das Beispiel Schokolade. Der in Schokolade enthaltende Wirkstoff Theobromin kann beim Hund eine schwere Vergiftung hervorrufen. Entfernen Sie vorsichtshalber alle Pilze aus Ihrem Garten.

Der Hund hat sich vergiftet

Sollten Sie Ihren Hund direkt beim Kauen einer Giftpflanze beobachten, nehmen sie ihm diese sofort weg. Bieten Sie im eine bessere Alternative, ein Leckerlie, Würstchen oder wenn es sein muss ein Steak an, um die „Beute“ zu tauschen. Telefonieren Sie sofort mit Ihrem Tierarzt um zu besprechen ob eine Notfall-Maßnahme von Ihnen eingeleitet werden kann, zum Beispiel die Gabe von Kohletabletten. Machen Sie sich mit den restlichen Pflanzenteilen im Gepäck auf zum Tierarzt. Sie helfen bei der Identifikation des Giftes und der sofort einzuleitenden Gegenmaßnahmen.

Die Symptome einer Pflanzenvergiftung

  • Apathie
  • Atemnot
  • schwerer und/oder blutiger Durchfall
  • Blut im Urin
  • Erbrechen mit oder ohne Blut
  • starker Speichelfluss
  • Krämpfe
  • Zittern
  • Koordinationsprobleme, Taumeln, Hinfallen
  • blass oder blau verfärbte Mundschleimhaut
  • Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Herzfrequenz
  • Schocksymptome
  • Ohnmacht

Der Transport zum Tierarzt

Nehmen Sie zuerst Kontakt mit dem Tierarzt auf. Stellen Sie sicher, dass die Praxis geöffnet hat. Ist Ihr Hund in der Lage selbst zu gehen, sollten Sie ihn lassen. Schwächt die Wirkung der Giftstoffe den Kreislauf des Hundes und lässt die Körpertemperatur absinken, halten Sie das Tier mit einer Decke warm. Hat Ihr Hund Krämpfe, müssen Sie ihn so transportieren, dass er sich nicht verletzen kann. Wenn Sie keine Transportmöglichkeit zum Tierarzt haben und der Hund droht zu sterben, rufen Sie die Feuerwehr (Notruf 112) und bitten um Hilfe.

Wichtige Informationen für den Tierarzt

Der Tierarzt muss wissen, welche Giftpflanze Ihr Hund zu sich genommen hat. Bringen Sie eine Probe der Giftpflanze mit, falls vorhanden. Wichtig ist ebenfalls, wann die Pflanze aufgenommen wurde. Welche Symptome und Verhaltens-Auffälligkeiten zeigt Ihr Hund und wie viel hat Ihr Tier von der Giftpflanze aufgenommen.

Welche Pflanzen sind giftig für Katzen?

Rote Kurzhaar-Katze in hochgewachsener Kräuterwiese
Um den Stubentigern ein gemütliches und sicheres Zuhause zu bieten, ist es wichtig zu wissen, was für Katzen giftige Pflanzen sind. Welche Pflanzen in der Wohnung dem Stubentiger gefährlich werden können und welche harmlos sind, haben wir in unserem Beitrag ausführlich aufgelistet. Diese Listen können Sie am Ende des Beitrages bequem herunter laden.

Es gibt viele Pflanzen die für die Miezi unbedenklich sind und einige, die dem Stubentiger richtig Freude machen. Man denkt, Mutter Natur hat es eingerichtet, dass Tiere automatisch erkennen, welche für Katzen giftige Pflanzen sind und welche nicht. Leider ist das nicht immer so. Es ist sicherer, sich nicht darauf zu verlassen, dass der Stubentiger schon weiß was gut oder schlecht für in ist. Stellen Sie ausschließlich katzensichere Grün-Deko auf. Freigänger Katzen sind besser im Erkennen der pflanzlichen Gefahren, aber auch hier gilt: Sicherheit geht vor!

Das sind für Katzen giftige Pflanzen:

Es gibt eine große Anzahl von giftigen Zimmerpflanzen. Um unser Kätzchen in Sicherheit zu wissen, lohnt es sich alle Pflanzen durchzugehen und die für unseren Stubentiger giftigen Pflanzen auszusortieren. Diese können Sie beim nächsten Besuch den Eltern oder Freunden vermachen, vorausgesetzt diese haben keine vierbeinigen Mitbewohner. Über die Orchideen gibt es unterschiedliche Meinungen. Da es eine unglaubliche Vielzahl von Orchideen gibt, sind diese noch nicht verlässlich untersucht. Wir raten von Orchideen als Zimmerpflanze in einem Katzenhaushalt ab.

Welche Schnittblumen sind giftig für meine Katze?

Grundsätzlich sind alle Schnittblumen, außer sie kommen aus dem eigenen Garten, nicht gut für unsere Samtpfote. Schnittblumen werden in der Regel stark mit Pflanzenschutzmittel besprüht und sind, auch wenn sie selbst nicht gefährlich sind, sekundär für den Stubentiger giftig. Die gefährlichste Schnittblume ist die Lilie. An ihr ist alles, auch der Blütenstaub giftig. Tulpen können zu Magen- und Darmreizungen führen und Bauchkrämpfe auslösen. Als Frühlingsbote ist die Osterglocke (gelbe Narzisse) beliebt. Auch diese Schnittblume löst wie das Schneeglöckchen bei unseren Katzen Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Koliken aus. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihr Stubentiger kein Wasser aus den Vasen trinken kann. Auch das ist in den meisten Fällen giftig.

Wie erkenne ich, ob meine Katze sich vergiftet hat?

Sollten diese typischen Symptome bei Ihrem Tier auftauchen, ist es sehr wichtig schnell zu reagieren und sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Eine Vergiftung mit Pflanzen kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Die Symptome einer Pflanzenvergiftung sind:

  • Durchfall und/oder Erbrechen
  • Atemprobleme
  • Krämpfe und Koliken
  • Lähmungserscheinungen
  • Schwierigkeiten in der Koordination
  • extremer Speichelfluss
  • zunehmende Schwäche

Welche Pflanzen sind geeignet für meinen Stubentiger?

Es gibt eine Vielzahl von geeigneten und für Katzen ungiftige Pflanzen für den Garten, Balkon und Innenraum. Bitte achten Sie hier auf toxischen Dünger und fragen Sie beim Kauf nach, ob die Pflanzen mit chemischen Mitteln behandelt wurden.

Gesunder Knabberspaß für die Katze

Am einfachsten ist es, fertig gezogenes Katzengras im Zoofachgeschäft oder im Baumarkt zu kaufen. Bitte achten Sie darauf, dass es nicht gedüngt und mit Pflanzenschutzmittel behandelt ist. Sie können auch einfach im Biomarkt Weizen-, Gerste- und/oder Hafersaat kaufen. An einem geschützten, hellen und warmen Platz können Sie die Saat mit etwas Erde und Wasser treiben lassen. So haben Sie einen gesunden Knabberspaß für Ihre Katze selbst gezogen.

Eine tolle Übersicht über geeignete und ungeeignete Pflanzen zeigt die Seite www.botanikus.de

Inkontinenz bei Hunden – Ist mein Hund inkontinent?

Verliert das Tier unkontrolliert Harn, spricht man von Inkontinenz bei Hunden. Nach dem Schlafen hinterlässt der Hund feuchte Flecken auf seinem Hundebett und verliert Urin, obwohl er längst stubenrein ist. Das Leben von Hund und Besitzer wird stark beeinträchtigt und eine tierärztliche Diagnose und Behandlung ist notwendig.

Hundekissen DIVAN Uno mit Inkontinenzbezug

Was ist Inkontinenz bei Hunden?

Unbewusst verliert ein inkontinenter Hund Harn oder Kot. Das kann im Stehen, beim Laufen oder beim Schlafen passieren. Je nachdem wie stark ausgeprägt die Inkontinenz beim Hund ist, können es ein paar Tropfen Urin sein oder ein ganzes Bächlein. Seltener betrifft die Inkontinenz den Stuhlgang. In der häufigsten Form der Inkontinenz verliert der Hund nachts im Schlaf ein paar Harntröpfchen. Ist der Schließmuskel der Blase erschlafft, kann der Hund sie nicht mehr kontrollieren. Das passiert oft bei älteren Hündinnen, wenn diese keine weiblichen Sexualhormone mehr produzieren. Inkontinenz kann aber auch bei kastrierten Hunden, krankheitsbedingt oder aufgrund eines Traumas auftreten.
Es sind mehr Hündinnen als Rüden betroffen, da der Harnleiter bei weiblichen Hunden viel kürzer und gerader ist. Es sind häufiger große Hunde wie Dobermann, Rottweiler, Boxer und Riesenschnauzer betroffen. Schäferhunde, Berner Sennenhund, Dackel oder Spaniel trifft es seltener.

Warum ist mein Hund inkontinent?

Mehrere Gründe können zu Inkontinenz bei Hunden führen. Es gibt die altersbedingte Inkontinenz die bei Hündinnen häufiger auftritt als bei Rüden. Die Kastration beim Hund steht ebenfalls in Zusammenhang mit Inkontinenz. Bei circa 30% aller großen, kastrierten Hündinnen tritt eine Inkontinenz im Durchschnitt nach 3 bis 5 Jahren auf. In ungünstigen Fällen kommt es sofort zur Inkontinenz, in günstigen Fällen erst nach 8 bis 10 Jahren ein. Lediglich 10% der kleineren Hunderassen sind von Inkontinenz betroffen.
Verschiedene Erkrankungen wie zum Beispiel eine Blasenentzündung, Missbildungen der Harnleiter oder a eine Nervenschädigung kann zu Inkontinenz führen. Um den Grund verlässlich herauszufinden, ist ein Termin beim Tierarzt unabdingbar.

Diagnose und Behandlung von Inkontinenz bei Hunden

Liegt eine Erkrankung für die Inkontinenz vor, muss diese unbeding behandelt werden. Fehlbildungen im Bereich der Harnröhre, Blasensteine oder ein Tumor in der Blase sind schwerwiegende Erkrankungen, die unter Umständen einen chirurgischen Eingriff erforderlich machen.
Hunde die kastrationsbedingt inkontinent werden, können mit entsprechenden Medikamenten gut und erfolgreich therapiert werden. Diese Medikamente erhöhen die Muskelspannung in der Harnröhre und unterstützen den Harnröhrenverschluss.
Eine homöopathische Therapie kann helfen und Ernährungszusätze wie Kürbiskerne oder Cranberry können eine positive Wirkung zeigen.

Kann man der Inkontinenz bei Hunden vorbeugen?

Im Grunde nicht. Es wird vermutet, dass es zu weniger kastrationsbedingtem Harnverlust kommt, wenn nur die Eierstöcke entfernt werden und die Gebärmutter im Hund bleibt.

Tipps für das Zusammenleben mit einem inkontinenten Hund.

Es liegt nicht in der Natur des Hundes, seinen Lebensbereich zu beschmutzen. Stubenreine Tiere leiden psychisch unter ihrer Inkontinenz. Hunde haben feine Nasen und sie hassen es, nach ihrem Urin zu riechen. Es ist sehr wichtig, verständnisvoll zu reagieren. Da der Hund nicht absichtlich Harn verliert, darf er unter keinen Umständen dafür bestraft werden.

Das zeitweise Tragen von Windeln kann eine Möglichkeit sein, den Alltag zu erleichtern. Leider ist es nicht empfehlenswert, die Windeln dauerhaft zu tragen, da es zu Reizungen von Haut und Fell beim Hund führen kann.

Um einer unangenehmen Geruchsbildung im Haus vorzubeugen, ist es hilfreich alle Böden regelmäßig zu reinigen. Waschen Sie ebenfalls in kurzen Abständen das Hundebett. Die Hundebetten von pet-interiors sind alle waschbar und Trockner geeignet. Wir haben für alle unsere Hundekissen die passenden Inkontinenz Bezüge entwickelt, um Ihnen das Zusammenleben mit Ihrem Vierbeiner zu erleichtern.

Der Inkontinenzbezug von pet-interiors hält das Hundebett sauber.

Selbstgebackener Hundekeks mit Quark und Ei

Heute hatte ich mal wieder Lust, ein paar Hundeleckerlies zu backen. Unsere 2-beinigen Familienmitglieder sind von meinen Backkünsten nicht immer überzeugt. Aber der Hund freut sich über einen selbst gebackenen Hundekeks. Quark, Ei, Haferflocken, Dinkelmehl und Erdnussöl hat man für das heutige Rezept immer im Haus. Anstatt Erdnussöl kann man auch Kürbis- oder Olivenöl verwenden. Sonnenblumenöl tut dem Hund nicht gut. Je besser die Qualität der Zutaten, desto besser für Ihr Haustier.

Auch dieses Rezept kann auf der Seite ganz unten herunter geladen werden.

Selbstgebackene Hundekekse liebt jeder Hund.

Zutaten:

  • 150 g Quark
    Quark ist eine super Ergänzung für die Hundeernährung. Quark ist reich an Proteinen, die der Hund gut verarbeiten und leicht verdauen kann. Der Laktosegehalt ist recht niedrig, er enthält Milchsäurebakterien dafür aber kaum Milchzucker. Die meisten Hunde vertragen Quark sehr gut. Neigt Ihr 4beiner zu Übergewicht, weichen Sie auf die magere Variante aus, dann schlägt der Hundekeks nicht auf die Hüfte.
  • 1 Ei
    Eier versorgen den Hund mit wichtigen Nährstoffen. Sie sind reich an Protein und Fett und zeichnen sich durch einen hohen Anteil an essentiellen Fett- und Aminosäuren aus. Aminosäuren können den Stoffwechsel des Hundes unterstützen, fördern die Nachbildung von Muskelgewebe und regen die Zellbildung an. Die enthaltenen Fettsäuren verleihen dem Fell einen gesunden Glanz. Das im Eidotter enthaltene Cholesterin und Lecithin werden für die Zellbildung benötigt. Hühnereier ​sollten dem Hund nur gekocht oder wie in diesem Fall, im Hundekeks gebacken serviert werden.
  • 200 g Dinkel-Vollkornmehl
    Dinkel besteht überwiegend aus Kohlehydraten in Form von Stärke. Es besitzt einen hohen Anteil an Eiweiß und eine Menge B-Vitamine. Kalium und Magnesium sind ebenso enthalten wie die Spurenelemente Eisen und Phosphor. Da es eine hohe Widerstandskraft hat, kann es fast ohne Pestizide und Insektizide angebaut werden und ist daher mit wenig Umweltgift belastet.
  • 100 g Haferflocken
    Hafer ist besonders leicht verdaulich und gut bekömmlich. Die besonderen Ballaststoffe regen bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr die Darmtätigkeit an. Hafer hat im Vergleich zu anderen gängigen Getreidesorten den höchsten Gehalt an Kalium und Magnesium, Vitamine der B-Gruppe, Eisen, Mangan, Phosphor, Zink und Kupfer. Zusätzlich enthält er für Ihren Hund leicht verdauliches Eiweiß.
  • 50 ml Sesamöl
    Bei allen Ölen sollte darauf geachtet werden, dass diese kalt gepresst und nicht raffiniert sind. Natürlich sind Bio-Produkte besser geeignet um die Ernährung zu ergänzen. Das Sesamöl hat man nicht immer für die Hundeernährung auf dem Schirm. Dabei ist es sehr gut verträglich da es sich um ein pflanzliches Öl handelt. Es wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus. Es hat einen hohen Gehalt an Omega 6, deshalb sollte es nur sparsam eingesetzt werden. Wer kein Sesamöl im Haus hat, ersetzt es durch Oliven- Kürbis-, Raps- oder Leinöl.

 

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Einen kleinen Teil des Teiges abtrennen und zu einer Rolle formen.
  3. Kleine Scheiben davon abschneiden und auf ein Backblech verteilen.
  4. bei 180° ca. 20 min backen

 

Wichtig: Die Kekse müssen luftig lagern, damit sie nicht schimmeln!

Die fertig gebackenen Hundekekse.