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Ernährung für große Hunde.

Wie sollte die optimale Ernährung für große Hunden sein?

Damit Ihr Liebling gesund und munter bleibt, spielt die Ernährung eine große Rolle. Ob kleine oder große Hunde und kleine Hunde spielt das Futter für die Gesundheit Ihres Lieblings eine entscheidende Rolle. Auf was Sie achten sollen, damit die Ernährung für große Hunde ausgewogen und gesund ist und Sie Ihr Tier damit fit und agil erhält, erfahren Sie hier.

Hier eine Auswahl an großen Hunderassen:

  • Berner Sennenhund
  • Bernhardiner
  • Bordeaux Dogge
  • Broholmer
  • Deutsche Dogge
  • English Mastiff
  • Irischer Wolfshund
  • Landseer
  • Leonberger
  • Kangal
  • Neufundländer
  • Pyrenäenberghund
  • Rottweiler
  • Schottischer Hirschhund

Die besten, orthopädischen Hundekissen für große Hunde, die Gelenke und Wirbelsäule perfekt unterstützen finden Sie bei pet-interiors.

Ernährung für die Welpen großer Hunderassen.

Ausgewachsene Hunde, ob kleine oder große Rassen, benötigen annähernd die gleichen Nährstoffe. Allerdings gilt das nicht für Welpen in der Wachstumsphase. Hundebabys von großen Rassen haben einen sehr speziellen und hohen Nährstoffbedarf. Große Hundebabys müssen schnell an Gewicht zunehmen, das Gewicht steigt bis zum ausgewachsenen Hund ungefähr bis zum 100fachen an. Bei kleinen Hunderassen ist der Gewichtsunterschied von der Geburt bis zum ausgewachsenen Tier nicht so groß, sie legen ungefähr das 20- bis 30fache an Gewicht zu. Deshalb müssen Ernährungsfehler während der Wachstumsphase bei großen Hunderassen unbedingt vermieden werden. Doch bei der Ernährung für große Hunden müssen noch andere Kriterien beachtet werden.

Warum koten große Hunde anders als kleine Hunde?

Große Hunde haben im Verhältnis einen kürzeren Magen-Darm-Trakt als kleine Hunde, weshalb sie öfter Kot absetzen und meist auch eine schlechtere Kotqualität als die kleineren Rassen haben. Große Hunde geben außerdem mehr Natrium und Wasser in den Dickdarm ab, wodurch der Wassergehalt im Kot ansteigt. Sie können mit hochverdaulicher Nahrung diesem Verdauungsproblem vorbeugen, wenn Sie die Ernährung für große Hunde perfekt darauf abstimmen.

Wie sollte das Futter für große Hunde zusammengesetzt sein?

Handelt es sich um ein Fertigfutter für große Hunde von einem namhaften Hundefutterhersteller dem Sie Ihr Vertrauen schenken, sollten die speziellen Bedürfnisse eines großen Hundes berücksichtigt sein. Natürlich können Sie das Futter und die Leckerlies (hier finden Sie das Rezept für Hundekekse und Hundecookies) selbst zusammen stellen und die Ernährung für große Hunde perfekt abstimmen.
Dann sollten diese leicht verdaulichen Produkte darin enthalten sein: Muskelfleisch z.B, von Rind, Schwein, Schaf, Wild, dazu Eier, Milchprodukte wie z.B. Quark oder Hüttenkäse, Kohlenhydrate von gekochtem Reis oder Haferflocken, dazu Öle oder Fette. Der Vorteil von selbst gemachten Hundefutter ist natürlich, dass Sie ganz genau wissen, was im Essen für Ihren großen Hund enthalten ist. Allerdings ist es sehr wichtig, sich intensiv mit der Zusammensetzung des Futters zu beschäftigen, damit Ihr Liebling keinen Mangel erleidet.

Wie hoch ist der Energiebedarf von großen Hunden?

Der Energiebedarf von großen und kleinen Hunden ist ähnlich hoch. Der Energiebedarf hängt vielmehr davon ab, wie aktiv der Hund ist, welches Alter das Haustier hat und ob es sich um einen lang- oder kurzhaarigen Hund handelt. Hunde mit einem dünnen, kurzem Fell mit wenig Unterwolle, benötigen mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten. Hat der Hund viel Muskelmasse bei einem niedrigen Körperfettanteil ist sein Energiebedarf ebenfalls höher.
Ein sehr aktiver, agiler und lebhafter Hund verbraucht mehr Energie als ein ruhiges, bequemes und vielleicht schon älteres Tier. Diese Überlegungen sollten Sie bei Ihren Ernährungsplan für Ihren großen Hund unbedingt mit einbeziehen.

 

Giftköder – eine tödliche Gefahr für unsere Hunde

Vorsicht Giftkoeder

Für uns als Hundeliebhaber*innen ist es unvorstellbar, aber es gibt Hundehasser*innen, die Giftköder platzieren. Überall wo Hunde regelmäßig anzutreffen sind, können diese versteckt sein. Es sind mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen bestückte Wurstabschnitte, Fleischstücke oder Hunde-Leckerlies. Diese werden mit tragischen Folgen von unseren geliebten Tieren zu sich genommen.

Damit Sie im Notfall vorbereitet sind, haben wir ein paar nützliche Tipps für Sie
zusammen gestellt.

Die wichtigste Regel ist:

Auch wenn es nur der kleinste Verdacht ist, zögern Sie nicht und bringen Sie Ihren
Hund sofort zum Tierarzt*ärtzin. Denn hat Ihr Vierbeiner wirklich einen Giftköder geschluckt, kann dieser innerhalb kürzester Zeit erste Vergiftungsanzeichen verursachen.

Die ersten Anzeichen einer Vergiftung können sein:
– Erbrechen
– übermäßiges Hecheln
– weißer Speichelfluss
– blasse Schleimhäute
– veränderte Pupillen
– Teilnahmslosigkeit

Leider machen sich die Anzeichen nicht immer sofort bemerkbar und vieles hängt sehr von der Art des Giftköders ab.

 

Rattengift

Das verhängnisvolle an Rattengift ist, dass erste Anzeichen erst nach einigen Tagen auftreten können. Typische Anzeichen für eine Vergiftung mit Rattengift sind Erbrechen, Müdigkeit, blutiger Durchfall und eine niedrige Körpertemperatur. 2-3 Tage nach der Aufnahme des Rattengiftes treten Blutungen auf Schleimhäuten und aus Körperöffnungen auf und meist verstirbt der Hund innerhalb von 3-5 Tagen an Organversagen.

 

Insektenbekämpfungsmittel Schneckenkorn

Auch das Insektenbekämpfungsmittel Schneckenkorn wird oft zum Vergiften von Ködern benutzt. Es wirkt viel schneller als Rattengift und erste Vergiftungs-erscheinungen können bereits nach 30 Minuten auftreten. Bitte suchen Sie so schnell als möglich einen Tierarzt*ärtzin auf. Sobald das Gift in den Blutkreislauf gelangt ist, kann der Tierarzt*ärtzin nur noch symptomatisch behandeln. Das perfide am Schneckenkorn ist sein süßlicher Geschmack, deshalb wird es gerne von Hunden und auch von Katzen gefressen.

Betäubungsmittel

Da Hundehasser*innen alles nutzen, was ihnen für ihre Zwecke nützlich erscheint, können Köder auch mit Betäubungsmitteln versetzt sein. Hat Ihr Liebling einen dieser Köder geschluckt, treten Anzeichen wie Bewusstseinsverlust oder Torkeln innerhalb von sehr kurzer Zeit auf.

Mit scharfkantigen Gegenstände gespickte Köder.

Hat Ihr Tier einen Köder gespickt mit Nägeln, Rasierklingen oder Metallspitzen gefressen, bemerken Sie das häufig an Blut im Maul Ihres Vierbeiners. Auch hier gilt so schnell als möglich den Weg zum Tierarzt*ärtzin antreten und den Besuch möglichst schon von unterwegs aus ankündigen.

Verdacht auf eine Vergiftung?

1. Unterlassen Sie unbedingt eine Selbstmedikation.
2. Rufen Sie sofort einen Tierarzt*ärtzin oder eine Tierklinik an und kündigen Sie     den Notfall an.
3. Fahren Sie sofort und unverzüglich mit Ihrem Hund zur tierärztlichen Behandlung.

Keine Selbstmedikation!

Sie finden im Internet jede Menge Erste-Hilfe-Tipps bei Vergiftung, allerdings sind die meisten Tipps kaum praktikabel und können sogar lebensgefährlich sein. Bitte bringen Sie Ihren Hund auf keinen Fall zum Erbrechen, denn sollte er scharfkantige oder ätzende Stoffe geschluckt haben, könnte sich sein Zustand erheblich verschlimmern.

Auch die Gabe von Aktivkohle kostet vielleicht lebenswichtige Zeit. Kohletabletten
binden zwar Giftstoffe im Körper, aber die notwendige Dosierung orientiert sich am
Körpergewicht des Hundes.

Im Notfall zählt wirklich jede Sekunde, deshalb kontaktieren Sie sofort einen
Tierarzt*ärtzin und kündigen Sie sich an, um schnellstmöglichst behandelt zu werden. Die schnelle und sofortige Behandlung kann das Leben Ihres Hundes retten.

Bitte notieren Sie in Ihrem Telefon:

Adresse und Telefonnummern von umliegenden Tierarzt*ärtzin und Tierkliniken.
Auch wenn Sie sich im Urlaub befinden, ist dies vielleicht lebensrettend.

Giftköder auch in Ihrer privaten Umgebung.

Leider kommt es auch unter Nachbarn zu absichtlichen Vergiftungen von Hunden und Katzen. Es kann sein, dass sich Anwohner durch das Hundegebell gestört fühlen. Lassen Hundehalter*innen Ihren Vierbeiner in die Einfahrt oder den Vorgarten des Nachbarn koten, ist Ärger vorprogrammiert. Das als störend empfundene Tier ist leider nur einen Giftköderwurf über den Gartenzaun entfernt.

Wie vermeide ich, dass mein Vierbeiner einen Giftköder zu sich nimmt?

Dazu mehr in unserem nächsten Blogbeitrag: Kann ich verhindern, dass mein Hund einen Giftköder frisst?

Welche Pflanzen sind giftig für meinen Hund? Mehr dazu finden Sie hier:

Eine Katze zieht ein – die besten Eingewöhnungstipps

Runder Katzenkorb aus Schafwolle-Filz

Endlich ist es soweit: eine Katze zieht ein. Freuen Sie sich auf intensive und aufregende Wochen. Ob es sich um ein Katzenbaby oder altes Tier, eine Rassekatze vom Züchter oder aus dem Tierschutz handelt, das neue Familienmitglied wird Ihr Herz und Ihr gemeinsames Zuhause im Sturm erobern.
Eine genaue Anleitung zur Eingewöhnung einer Katze ist schwer zu erstellen. Es gibt tolle Eingewöhnungstipps wie man den Einzug eines Kätzchens vorbereiten kann. Mit unseren Erfahrungswerten wird die Eingewöhnungsphase harmonisch verlaufen.

Wie alt sollte die Katze beim Einzug sein?

Um eine gute Sozialisierung zu durchleben, sollte ein Kitten mindestens 12 Wochen bei seiner Mutter und den Geschwistern leben. Forscher der Universität Helsinki haben herausgefunden, dass Katzen die ersten 13 Wochen mit der Mutter und Geschwistern zusammen leben sollen. Dann entwickeln sie sich zu freundlicheren Wesen mit weniger Verhaltensauffälligkeiten. Es zahlt sich also aus, mit Geduld auf den Einzug der Katze zu warten.
Unterschätzen darf man die Trennung von Mutter und Geschwistern allerdings nicht. Die Trennung ist für das junge Kätzchen und die Mutter nicht leicht. Um dem Katzenbaby etwas Trost im neuen Zuhause zu spenden empfiehlt es sich, ein nach der Mutter und den Geschwistern riechende Decke zu präparieren. Sie können die Decke einige Zeit mit der Mutter und den Geschwistern zusammen bringen, damit sich der Duft überträgt. Die Decke wird dazu beitragen, das kleine Kitten im neuen Zuhause zu beruhigen. Wenn die Möglichkeit besteht, adoptieren Sie zwei Kätzchen aus einem Wurf. Das erleichtert die Trennung und die meisten Katzen lieben es, mit einem Artgenossen zusammen zu leben.
Umgekehrt ist es sinnvoll, der Katze vor dem Umzug Ihren Geruch näher zu bringen. Sie können dem Züchter oder dem Besitzer des Muttertieres eines Ihrer Kleidungsstücke mitbringen. So wird sich das Katzenbaby an Ihren Geruch gewöhnen.

 

Eine Katze zieht ein: Wie gewöhne ich sie an das neue Zuhause?

Ob Katzenbaby oder älteres Tier, eine Katze zieht ein, das ist für jede Altersklasse aufregend. Sie können einiges vorbereiten, damit die vielen neuen Eindrücke die Katze beim Einzug nicht überfordern. Bereiten Sie wenn möglich einen Raum (kein Durchgangszimmer) vor, in dem sich der neue Hausbewohner alleine akklimatisieren kann. Idealerweise sichern Sie den Zimmereingang mit einem Welpenzaun oder Netz. Die Katze kann nach dem Einzug alle beobachten, was vor sich geht ohne den Raum verlassen zu müssen. Im Katzenzimmer sollte alles vorhanden sein, was der Neuankömmling benötigt. Eine Katzentoilette, ein Katzenkorb, eine Kratzmöglichkeit und Futter und Wasser benötigt die Katze beim Einzug.
Sobald Sie mit Ihrer Katze zu Hause angekommen sind, stellen Sie die Transportbox geöffnet im Katzenzimmer ab. Idealerweise bietet der Raum nicht zu viele Versteckmöglichkeiten. Überlassen Sie es dem Kätzchen, wann es die Box verlassen will. Sollte sich das neue Familienmitglied nach mehreren Stunden immer noch nicht herausgewagt haben, sollten Sie nachhelfen. Locken Sie das Tier mit einem Leckerchen oder Spielzeug heraus. Auch wenn es noch so schwer fällt, lassen Sie dem Kätzchen Zeit. An die neuen Geräusche, Gerüche und Eindrücke muss sich das Katzenbaby erst gewöhnen. Katzen sind neugierig und werden von selbst bald den Raum erkunden und den Kontakt zu den anderen Mitbewohnern suchen. Mit diesen Eingewöhnungstipps wird der Einzug harmonisch gelingen.

 

Wie lange dauert die Eingewöhnungsphase eines Kitten?

Lassen Sie dem neuen Mitbewohner den Takt vorgeben. Zuerst muss er sich an die unbekannten Menschen und die fremde Umgebung gewöhnen. Es ist nicht leicht, die neuen Eindrücke richtig zu deuten und einzuschätzen. Sobald sich das Kätzchen im Katzenzimmer sicher und geborgen fühlt, wird es den Rest des Hauses erkunden wollen. Es gibt auch unter den Katzen sehr unterschiedliche Charaktere. Die einen sind aufgeweckter, die anderen Katzenbabys sind nicht so forsch. Sie können sicher sein, bald werden Sie sich wünschen, lieber einen schüchternen Vertreter im Hause zu haben als den extrovertierten Entdecker, der es dann vielleicht geworden ist.
Heben Sie das Kätzchen nicht gegen seinen Willen auf oder halten es fest. Warten Sie mit Geduld auf den Moment, wenn es von selbst zu Ihnen kommt. Unsere Gisela dürfen wir nach 8 gemeinsame Jahren immer noch nicht hochheben. Sie hasst es und will überhaupt nicht herum getragen werden. Sie kommt sehr oft zum Kuscheln, aber nur wann sie es will. Selbstverständlich immer zum unpassendem Zeitpunkt. Und was macht der Katzenliebhaber dann? Natürlich nimmt er sich die Zeit und kümmert sich.
Umgeben Sie Ihren Neuankömmling mit möglichst vielem, dass er aus seinem alten Zuhause kennt. Die Decke, die nach der Mutter und den Geschwistern riecht, das gleiche bekannte Futter und Katzenstreu. Wollen Sie Veränderungen vornehmen? Tun Sie dies behutsam und erst dann, wenn sich die Katze bereits eingelebt hat.

Eine Katze zieht ein: Wie gewöhne ich zwei Katzen aneinander?

Wird der neue Mitbewohner zu einer Katzengemeinschaft gehören, ist es sinnvoll rechtzeitig das vorhandene Rudel an die Ankunft des Artgenossen vorzubereiten:

  • Bringen Sie eine Duftprobe (Decke, Tuch, Kissen) von der neuen Katze mit, damit sich die bereits im Haushalt lebenden Tiere an den Duft des Neuankömmlings gewöhnen können.
  • Sobald alle Tiere im Haushalt angekommen sind, streicheln Sie beide Tiere abwechselnd. Waschen Sie sich nicht dazwischen die Hände damit sich die Düfte der Katzen vermischen.
  • Der Raum, in dem sich die Erstkatze bevorzugt aufhält, sollte nicht das Ankunftzimmer der neuen Katze sein. Die Tiere sollten sich zuerst durch das Welpengitter oder die Abtrennung beschnuppern können. Durch die Trennung wird ebenfalls verhindert, dass der Neuankömmling unbewusst das Territorium der bereits im Haushalt lebenden Katze betritt.
  • Stellen Sie die Futternäpfe der beiden Katzen, getrennt durch das Absperrgitter, gegenüber. Damit bekommt der „fremde“ Geruch über das Futter eine positive Prägung.
  • Bitte widmen Sie in der Ankunftzeit der Erstkatze besonders viel Aufmerksamkeit, um Eifersüchteleien zu vermeiden.
  • Wenn die Zusammenführung unmittelbar bevor steht, ist es wichtig, dass Sie sich im selben Raum befinden. Sollte die Situation aus dem Ruder laufen, können Sie notfalls eingreifen.

Eine Katze zieht ein: Welches Zubehör wird benötigt?

Katzentoilette
Normalerweise sollte es immer eine Katzentoilette mehr geben, als sich Katzen im Haushalt befinden. Ob es eine Toilette mit Deckel oder sein soll, lassen Sie am Besten die Katze entscheiden. Manche Tiere lieben eine Höhle, das hat auch den Vorteil, dass der Geruch in der Toilette bleibt. Andere Katzen benötigen aber den freien Raum über sich.
Auf jeden Fall sollte die Unterschale der Toilette relativ hoch sein. Das Streu kann großzügig eingefüllt werden und es bleibt trotzdem genug Platz nach oben. Denn wenn die Katze ihre Hinterlassenschaft mit Leidenschaft verscharrt, fliegt nicht so viel Streu über den Toilettenrand.
Auch beim Streu gibt es verschiedene Vorlieben. Probieren Sie aus, was Ihr Stubentiger am liebsten hat. Gisela bevorzugt feines Klumpstreu. Wir achten beim Kauf darauf, dass es keinen Duftzusatz enthält. Wir können uns nicht vorstellen, dass dieser massive Duft für Katzennasen angenehm ist. Ein Teppich unter der Toilette, der die Krümel der Pfoten aufnimmt, hat sich ebenfalls bewährt. So werden die Kügelchen vom Katzenstreu nicht durch die ganze Wohnung getragen.

Kratzbaum
Es muss nicht unbedingt ein kompletter Kratzbaum sein. Es reicht, wenn Sie dem Kätzchen eine Fläche zum Kratzen anbieten. Ob Sisal, Nadelfilz oder Ähnliches, auch hier sollten sie die Vorlieben Ihrer Katze austesten. Die Katze wird die für sie vorgesehene Kratzfläche benützen, wenn diese angenehm für sie ist. Unsere erste Katze Frau Schmitt hat Nadelfilz bevorzugt und an nichts anderem gekratzt, Gisela schärft Ihre Krallen nur an Sisal.

Schlafplatz für die Katze
Mittlerweile wissen wir, dass Katzen Individualisten sind. Ob jetzt eine Kuschelhöhle, ein Katzenhaus oder ein Katzenkörbchen der erkorene Schlafplatz wird, sucht sich der Stubentiger am liebsten selbst aus. Beobachten Sie das Kätzchen einige Zeit. Sie werden erkennen ob sie lieber zurückgezogen und ruhig oder in luftiger Höhe mit Überblick schläft. Für ein entspanntes Nickerchen kann auch eine kuschelige Höhle oder in einer Kuhle im Kissen in Frage kommen. Unsere Gisela wird ja mit Schlafstätten überschüttet, bzw. muss sich ihr Futter als Prototypen Testerin hart erarbeiten. Egal wo wir uns im Haus aufhalten, schläft sie immer in unserer Nähe. Allein im Büro hat sie drei Kissen und Körbchen die sie alle drei gleichermaßen beschläft. So viel ist für Ihre Katze natürlich nicht nötig, zeigt aber, dass es nicht nur den einen Lieblingsplatz gibt.

Fress- und Trinknäpfe
Für unsere Gisela haben sich zwei Fressnäpfe bewährt. Einen für Naßfutter, dass zu einer bestimmten Tageszeit gefüttert wird. Eine Fummelbox für Trockenfutter, in der Futter den ganzen Tag zur Verfügung steht. Allerdings muss sich Gisela die einzelnen Leckerlies mit Geschick und Geduld aus der Fummelbox hangeln. Das hält sie im Kopf fit, Futter steht nicht automatisch zur Verfügung und muss erarbeitet werden.
Stellen Sie mehrere Wassernäpfe an unterschiedlichsten Stellen auf, aber keinen neben dem Futternapf. Katzen neigen dazu, wenig zu trinken. Wenn die Tiere Durst verspüren, werden sie dann doch lieber Essen anstatt den Durst zu stillen. Sie werden überrascht sein, welche Wasserstellen bevorzugt werden.

Transportbox
Damit Sie Ihr Kätzchen sicher transportieren können, benötigen Sie eine Transportbox. Ob jetzt mit der Öffnung nach oben oder nach Vorne bleibt Ihnen überlassen.

Dem Alter angepasstes Futter
Es gibt für jedes Alter abgestimmtes Futter. Nassfutter koche ich für unsere Gisela selbst und friere es portionsweise ein. Sie liebt es. Trockenfutter kaufen wir sehr unterschiedlich ein, damit sie sich nicht an einen Geschmack gewöhnt. Ist das Katzenbaby noch so klein, dass es mit dem Napf nicht zurecht kommt? Das liegt daran, dass es den Trick mit dem Kopfbeugen noch nicht heraus hat. Sie können beginnen, mit einem Löffelchen zu füttern. Senken Sie das Löffelchen langsam in Richtung Napf ab, bis es mit dem selbstständigen Fressen aus dem Napf klappt. Ein kleines Kitten benötigt zunächst vier bis fünf kleinere Mahlzeiten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Katzen keine Fütterungszeit benötigen. Trockenfutter, dass sie sich erarbeiten muss, steht immer zu Verfügung. Nassfutter bekommt Gisela ein bis zwei mal am Tag. So kommt es nicht zu Heißhunger Attacken und Sie persönlich müssen nicht zu einer bestimmten Zeit am Napf stehen.

Bürste
Nicht nur Langhaarkatzen benötigen eine regelmäßige Fellpflege, auch Kurzhaarkatzen lieben es gebürstet zu werden. Zum einen entfernt sich im Frühling das Winterfell leichter und die Katze verliert deutlich weniger Haare. Zudem ist es ein wunderbares Ritual zwischen uns geworden, Gisela liebt die Streicheleinheiten mit der Bürste. Hier finden Sie einen Beitrag zur Fellpflege.

Spielzeug
Wichtig ist, Spielzeug zu kaufen oder zu basteln an dem sich keine Teile lösen können, die vom Kätzchen verschluckt werden können. Sehr beliebt sind unsere Filzkatzen. Diese flitzen geräuschlos über glatte Böden und können wunderbar malträtiert werden.

 

Hier finden Sie nützliche Tipps, wie Sie Ihre neue Katze sinnvoll beschäftigen.

 

Wann frieren Katzen?

Unsere Stubentiger verlassen ja nie das Haus ohne ihren Pelzmantel. Durch ihr schützendes Fell friert eine gesunde Katze lange nicht so schnell wie wir Menschen.

Freigänger Katzen haben den Vorteil, dass sich der Winterpelz rechtzeitig ausbildet. Bei den kleinsten Veränderungen der Außentemperaturen entwickelt sich die Unterwolle und bevor es richtig kalt wird, sind sie gut geschützt. Stellen Sie sicher das ihr Freigänger immer einen Zugang zu einem geschützten, warmen Ort hat, damit er sich bei Bedarf aufwärmen kann.

Doch wann frieren Katzen im Winter, wie erkenne ich das und wie kann ich sie vor einer Erkältung schützen?

Katze mit dichtem Winterfell im tiefen Schnee

Durch ihre dicke Unterwolle frieren Katzen nicht so schnell im Winter.

Beobachten Sie die Körperhaltung.

Wenn Katzen frieren erkennt man das an ihrer Körpersprache. Sie plustern ihr Fell auf, damit das sich bildende Luftpolster zwischen den Haaren isoliert. Durch Zusammenkauern verkleinert sie ihre Körperfläche um der Kälte weniger Angriffsfläche zu bieten. Die Augen sind bis auf einen kleinen Schlitz geschlossen.

 

Wann frieren Katzen und wann ist es einer Katze zu kalt?

Das hängt von ihrer allgemeinen Verfassung und ihrem Gesundheitszustand ab. Eine gesunde Katze kann Kälte bis minus 20° aushalten. Entscheidend wie gut die Katze Temperaturen unter Null Grad aushält ist, dass das
Fell des Tieres trocken bleibt. Hat der Stubentiger Nässe abbekommen und kommt noch Zugluft dazu, können schon leichte Minusgrade der Katze gefährlich werden. Mit einer Erkältung ist nicht zu spassen und eine Unterkühlung kann zum Tode führen.

 

Soll meine Freigänger Katze im Winter drinnen bleiben?

Bei kranken und alten Tieren kann man das überlegen. Aber eine gesunde Katze, die ihren Auslauf gewöhnt ist, wird es zu stark irritieren, wenn sie diesen nicht mehr bekommt. Wichtig ist aber, dem Freigänger jederzeit die Möglichkeit zu gewähren, einen warmen Rückzugsort aufzusuchen.

 

Ein warmer Rückzugsort im Freien

Besteht für die Katze nicht die Möglichkeit, sich jederzeit in die warme Wohnung zurück zu ziehen, so ist es sinnvoll ihr außerhalb einen warmen Rückzugsort zur Verfügung zu stellen. Eine mit Stroh und Styropor ausgepolsterte Hundehütte ist ein guter Rückzugsort.

Wir bieten Katzenhäuser aus 100% Schurwoll-Filz an, die von Natur aus gut isolieren. Mit dem kuscheligen, Latexkissen bieten sie auch von unten eine guten Kälteschutz. Mit diesen Rückzugsorten frieren Katzen draußen auch bei Minustemperaturen nicht.

 

Frieren Katzen im Winter auch in der Wohnung?

Ältere Wohnungskatzen können bereits frieren, wenn wir Menschen es noch gar nicht als besonders kalt empfinden. Bieten Sie Ihrer Samtpfote einen geschützten, kuscheligen Rückzugsort in der Wohnung an. Das reduziert die Heizkosten und wird Ihren Stubentiger begeistern.

 

Beschäftigung für Freigänger im Winter

Damit für den Freigänger keine Langeweile in der Wohnung aufkommt, hilft es, sich mit ihm ausgedehnt zu beschäftigen. Ausgiebige Streichel- und Kuscheleinheiten auf dem Sofa und intensive Spieleinheiten helfen, die fehlenden aufregenden Streifzüge durch die Natur zu ersetzen. Hier finden Sie tolles Katzenspielzeug aus Filz.

 

Mehr zum Thema Katzen im Winter finden Sie hier.

Katzenhaus - Katzenhöhle aus isolierendem Wollfilz von pet-interiors

Als wärmender Rückzugsort für Freigänger bietet sich das Katzenhaus aus Filz an.

Katze im Winter: Freigänger in der kalten Jahreszeit.

Der Winter steht unmittelbar bevor. Unsere Katzen lieben die Wärme und sind nur bedingt begeistert von der kalten Jahreszeit. Denn schließlich stammt die Katze von der Falbkatze ab, die aus wärmeren Gefilden kommt. Die Freigänger Katze im Winter drinnen zu halten ist keine Option. Der Stubentiger ist seine Freiheit gewohnt und will weiterhin aufregende Abenteuer in der freien Natur erleben. Katzenbabys sind noch nicht für die Kälte gerüstet, denn auch im Alter von vier Monaten besitzen Sie nur ihr Babyfell und noch keine Unterwolle. Deshalb ist es besser die junge Baby-Katze im Winter drinnen zu behalten.
Hauskatze in Winter-Schneelandschaft

Freigänger Katzen lieben ihre Freiheit auch im Winter.

Freiheit in der kalten Jahreszeit.

Gewähren sie Ihrem Stubentiger jederzeit Zugang in warme Räume. Eine Katzenklappe ist dafür eine gute Lösung. So kann die Fellnase selbst entscheiden, ob es für sie gemütlicher drinnen oder draußen ist und Ihre Freiheit auch im Winter genießen.
Sie können Ihrer Katze auch einen Unterschlupf im Freien zur Verfügung stellen. Gut ausgepolstert halten unsere Katzenhäuser aus Filz die Kälte ab. Die warmen, kuscheligen Fleecekissen isolieren durch die Latexfüllung perfekt von unten. Allerdings sollten die Filz Häuser nicht im Regen oder Schnee stehen, sondern an einem geschützten und wetterfesten, am besten sonnigen Platz.

Stellen Sie Ihrer Katze im Winter eine Katzentoilette zur Verfügung. Manche Fellnasen haben Schwierigkeiten in der kalten Natur, ihr großes und kleines Geschäft zu verrichten. Dort verhindert ein gefrorener Boden mit Schnee und Matsch sie daran, ihre Notdurft wie gewohnt zu verscharren.

Ernährung der Katze im Winter

Ein bisschen Winterspeck schützt Ihre Katze im Winter zusätzlich vor Kälte. Deshalb dürfen Sie einem Freigänger in der kalten Jahreszeit ruhig etwas mehr gehaltvolles Futter zur Verfügung stellen. Sobald die Temperaturen wieder steigen und der Frühling vor der Tür steht, sollten Sie die Figur Ihres Stubentigers im Auge behalten, damit der Winterspeck wieder abgelegt wird.
Gesunde Katzen haben ein dichtes Fell und frieren nicht so leicht. Doch ab wann friert meine Katze im Winter? Woran man dies erkennt verraten wir Ihnen hier.

Junges Kätzchen mit rotem Fell im Schnee

Junge Katzen müssen genügend Unterwolle besitzen, bevor Sie für den Ausflug im Schnee gerüstet sind.