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Wie beschäftige ich meine Hauskatze?

Wie beschäftige ich meine Wohnungskatze sinnvoll?

In der freien Natur beschäftigen sich Katzen selber. Sie beobachten Vögel, sind auf der Jagd nach Mäusen und anderen Beutetieren. Es wird ihnen nie langweilig und sie können sich auch richtig ausleben.

Anders die Wohnungskatze. Damit Ihr Stubentiger keine Langeweile bekommt, geben wir Ihnen hier Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Katze ausreichend beschäftigen.

Aussichtsplattform für Hauskatze

Katzen beschäftigen sich in der freien Natur selber, doch in der Wohnung fällt es ihnen deutlich schwieriger. Damit Ihre Katze keine Langeweile bekommt, geben wir Ihnen in unserem Artikel die besten Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Katze beschäftigen können.

Schöne Ideen für eine gemeinsame Zeit.

Reine Wohnungskatzen haben leider nicht die Möglichkeit, sich in der freien Natur auszutoben. Ein verantwortungsvoller Katzenbesitzer beschäftigt sich deshalb mindestens ein mal am Tag intensiv mit seinem Stubentiger. Ist Ihre Katze unterfordert, kann sich ein aggressives Verhalten entwickeln. Ausserdem ist Langeweile nicht zuträglich für die Katzengesundheit.

Die einfachste Möglichkeit sich intensiv mit dem 4beinigen Mitbewohner zu beschäftigen ist ausgewähltes Katzenspielzeug. Wir bieten Katzenspielzeug aus Filz an. Unsere Filzkatzen und -mäuse flitzen geräuschlos über alle glatten Böden und sind gerade für sensible Katzen gut geeignet. Ob es sich dabei um Spielzeug aus dem Fachhandel, selbstgebautes Intelligenzspielzeug oder Clickertraining für die Katze handelt, spielt dabei keine Rolle. Kleine bunte Bälle, spezielle Angeln an der raschelnde Bänder oder glitzernde Federn befestigt sind, laden herrlich zum herumtollen ein. Unsere Katze Gisela zum Beispiel liebt es, kleinen Papierkügelchen hinterher zu jagen, die sie dann ganz brav apportiert. Vielleicht ist sie doch ein Hund, gefangen im Körper einer Hauskatze 🙂

Stubentiger beschäftigen, wenn er alleine zu Hause ist.

Spielgefährte

Alleine ist die Langeweile immer größer als zu zweit. Überlegen Sie schon bei der Anschaffung einer Katze, ob es nicht lieber gleich zwei sein sollen. Sind es Geschwistertiere und aus dem gleichen Wurf, vertragen sich die beiden von Anfang an gut. Steht beiden Tieren genügend Spielzeug zur Verfügung, können sich die Katzen perfekt alleine beschäftigen.

Beobachtungspunkt

Katzen sind ja von Natur aus sehr neugierig. Sie wollen entdecken und sehen. Viele Stubentiger können sich dauerhaft beschäftigen, wenn sie von einem Beobachtungspunkt die Umgebung außerhalb der Wohnung, beobachten können. Ob sie dabei Autos, andere Tiere oder Menschen ins Visier nimmt, spielt dabei keine Rolle. Die Bewegung ist entscheidend. Richten Sie Ihrer Katze einen bequemen Beobachtungsposten ein, (zum Beispiel unser Rondo Stand), in dem sie geschützt liegt und dabei ungestört beobachten kann.

Versteckspiel

Kleine mit Katzenminze oder Baldrian gefüllte Katzenkissen locken die Katze unwiderstehlich an. Verstecken Sie einige dieser kleinen Kissen überall in der Wohnung und Ihr Stubentiger ist erst mal eine ganze Zeit lang mit der Suche beschäftigt.

Wühlkiste

Für nicht so handwerklich begabte Menschen ist eine Wühlkiste für Katzen schnell gemacht. Sie benötigen dazu dazu eine Kiste aus fester Pappe oder Kunststoff und füllen diese mit Kastanien, Tischtennisbällen, Zeitungspapier, Blätter, Tannenzapfen, Rindenstücke oder, oder, oder. Wichtig ist, dass die Gegenstände zu groß zum Verschlucken sind. Verstecken sie dann in der Kiste einige Lieblingsleckerlies ihrer Katze und die Suche kann beginnen.

Tipps

Wenn ihre Katze über längere Zeit alleine zu Hause ist, muss neben der Beschäftigung auch die Verpflegung passen. Stellen Sie ihrer Katze immer genügend Wasser und Futter zur Verfügung.
Eine regelmäßig gereinigte Katzentoilette ist selbstverständlich. Zur besseren Reinlichkeit wird immer eine Katzentoilette mehr, als Katzen im Haushalt leben empfohlen. Also bei einer Katze mindestens zwei Toiletten.

Zudem muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich keine für Katzen giftige Zimmerpflanzen im Haus befinden. Einen ausführlichen Beitrag zu „Für Katzen giftige Pflanzen“ finden Sie hier.

Fellpflege bei Katzen

Regelmäßiges Bürsten und Striegeln gehört bei Langhaar- wie Kurzhaar- Katzen zum Wohlfühl-Programm dazu. Das nebenbei ausgiebig geschmust wird, ist ja selbstverständlich. Bei der Bürstenpflege kann und sollte man Veränderungen der Haut kontrollieren. Eine langhaarige Katze haart nicht unbedingt mehr als eine kurzhaarige Katze, man sieht die langen Haare nur besser und die Fellpflege ist etwas aufwendiger.

Schwarz-weiße Katze betreibt gründliche Fellpflege

Fellpflege ist bei Langhaar- und Kurzhaarkatzen ein Wohlfühlprogramm.

Regelmäßige Fellpflege vermindert Würgen und Erbrechen.

Nichts treibt einen so schnell vom Sofa hoch, wie das Geräusch sich einer übergebenden Katze. Zielsicher würgt sie auf den neuesten Teppich, den teuersten Pulli oder das gerade eben frisch überzogene Bett. Normal ist das nur für uns schlimm, die Katze leidet nicht darunter. Werden aber zu viele Haarbüschel verschluckt, kann dies zu einem Darmverschluss führen. In diesem Fall muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Die regelmäßige Fellpflege sorgt dafür, dass nicht so viele Haare verschluckt werden. Es ist sinnvoll, immer den gleichen Zeitpunkt und einen ruhigen Ort für das Pflegeprogramm zu wählen. Vor allem ist aber wichtig, dass die Katze und auch Sie rundum entspannt sind.

 

Fellpflege bei Kurzhaar-Katzen

Kurzhaar-Katzen kommen in der Regel bis ins hohe Alter gut mit der Fellpflege zurecht. Hat die Katze eine dichte Unterwolle, reicht die Fellpflege durch den Stubentiger meist nicht aus. Bürsten wir unseren Stubentiger, regen wir die Durchblutung und die Verdauung mit an. Zum Fellwechsel im Frühjahr und Herbst freut sich die Kurzhaar-Katze über Unterstützung. Wenn sich beim Streicheln die feinen Härchen lösen ist es an der Zeit den Stubentiger zu bürsten. So werden lose Haare entfernt und der Fellwechsel erleichtert.

 

Das richtige Werkzeug für die Fellpflege von Kurzhaarkatzen

Für Katzen mit viel Unterwolle wie die Britisch Kurzhaar oder die klassische Hauskatze empfiehlt sich ein Kamm mit mittellangen oder unterschiedlich langen, abgerundeten Zinken mit mittlerem Abstand. Eine Naturhaarbürste wird zur Massage geliebt und eine weiche Drahtbürste mit gebogenen Zinken für den halbjährlich stattfindenden Fellwechsel.

Bei Katzen mit kurzen und eng anliegendem Fell empfiehlt sich ein Kamm mit kurzen Zinken und runden Spitzen. Zusätzlich ist eine Gumminoppen -Bürste oder -Handschuh für die Fellmassage toll.

Rexkatzen mit einem weichen lockigen Fell freuen sich über einen engzahnigen Kamm mit kurzen Zinken und dicken runden Spitzen. Eine weiche Bürste für die anschließende Massage ist ideal.

 

Fellpflege bei Langhaar-Katzen

Die Langhaar-Stubentiger wie z.B. die Ragdoll, Perser, Maine Coon oder die Balinese haaren nicht automatisch mehr als Katzen mit kurzem Haar. Wer selber lange Haare hat weiß, dass die Pflege mehr Aufwand bedeutet. Deshalb benötigen langhaarige Miezen ihr ganzes Leben Unterstützung bei der Fellpflege. Verfilzt das Katzenfell zu stark, kann das zu Schmerzen bis hin zur Bewegungslosigkeit des Tieres führen. Es ist also sinnvoll, die Katze von Anfang an täglich zu bürsten.

Je nachdem was Ihre Katze lieber hat, stelle Sie sie vor sich, oder nehmen sie auf den Arm und kämme sie mit der freien Hand. Der Schwanz wird nur gebürstet, niemals gekämmt. Sonst besteht die Gefahr, die schönen Schwanzhaare auszureißen. Belohne deinen Stubentiger nach dem Kämmen mit einem Leckerli. Sie wird sich erinnern, dass sich das Stillhalten lohnt. Ein tolles gepflegtes Fell und eine enge Bindung zu Ihrer Katze sind die Belohnung für die täglichen Mühen.

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Das richtige Werkzeug und Pflegeprodukt für die Fellpflege von Langhaarkatzen

Für langhaarige Katzen ist eine Zupfbürste geeignet um das alte abgestorbene Unterfell und die losen Haare zu entfernen. Wie bei uns Menschen, sind Bürsten aus Naturborsten besonders geeignet, Haaren einen natürlichen Glanz zu verleihen.
Auch empfehlenswert sind Metallkämme mit weiten, abgerundeten Zinken. Kunststoffbürsten mit Noppen zur Massage werden von Langhaarkatzen für die Pflege gut angenommen. Im guten Zoofachhandel bekommt man auch eine tolle Beratung, welches Pflegewerkzeug (Entfilzungskamm, Furminator, Handschuh) für die jeweilige Felllänge passt.

Die besonders empfindlichen Stellen wie hinter den Ohren, unter den Achseln und rund um den Po, können mit einem Puder oder Pflegeschaum vorbehandelt werden, damit das Kämmen nicht so ziept. Für besonders hartnäckige Stellen gibt es Entfilzungssprays. Zudem können Öle die Pflege des langen Fells unterstützen.
Bei allen Pflegeutensilien sollten hochwertigen und natürlichen Produkten der Vorzug gegeben werden. Katzen sind sehr geruchsempfindlich, deshalb auch hier auf Natur achten.

Haben sich bereits Knoten im Fell gebildet, muss auch mal etwas geschnitten werden. Dabei eine Schere mit runden Ecken verwenden, den Kamm zwischen Haut und Knoten schieben und dann vorsichtig schneiden. Keine Katze hält wirklich ruhig und die Verletzungsgefahr ist groß.

Rund um den Po sollte man immer die Fellhaare stutzen. In diesem Bereich bleiben gerne mal Kotreste hängen. Das ist für Mensch und Tier sehr unangenehm.

 

Fellpflege bei alten Katzen

Sind die Katzensenioren nicht mehr so gelenkig wie in jungen Jahren, ist es schön, wenn die Fellpflege bei alten Katzen von Menschenhand unterstützt wird. Sind sie von klein auf daran gewöhnt regelmäßig gebürstet zu werden, erleichtert das die Fellpflege im hohen Alter.

 

So kämmst du deinen Stubentiger richtig

Kämme deine Katze immer mit dem Strich. Den Kamm oder die Bürste in die Gegenrichtung zu bewegen, kann unangenehme Schmerzen hervorrufen, da so auch gesunde, nicht lose Haare förmlich herausgerissen werden.

 

Fellpflege für Katzen von innen

Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu einem glänzenden gesunden Fell. Die ausgewogene Ernährung und hochwertiges Futter mit einer ausreichenden Menge ungesättigter Fettsäuren sind besonders wichtig. Sie können zum Beispiel auch Lachsöl unter das Futter Ihrer Katze mischen, was für einen tollen Glanz sorgt. Neben ausreichend Vitaminen, lassen auch Zink und Kupfer (z.B. in Rinderleber) das Fell schön glänzen.

 

Was bei der Fellpflege zu vermeiden ist

Benützen Sie keine Kunststoffkämme. Diese laden sich elektrisch auf und die kleinen Stromstöße schrecken Ihre Katze ab.

Pflegen Sie niemals bei Zeitmangel. Ihre Katzen wird es sofort spüren und wird unruhig reagieren.

Auch Lärm und Hektik irritiert den Stubentiger. Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf Ihr Tier und die Pflege wird zum täglichen, geliebten Ritual.

Den Hund vor Zecken schützen.

Der Frühling zieht ins Land, die Sonne wärmt uns. Wir freuen uns auf lange Spaziergänge und ausgiebige Gassi-Runden mit unseren Hunden. Und damit geht es auch wieder los mit der Zecken Plage. Wer sich und seinen vierbeinigen Freund vor Zecken schützen will, kann auf relativ sichere und umweltfreundliche Methoden zurückgreifen. Es gibt wunderbare, pflanzliche Produkte die helfen können. Man muss nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wer allerdings in einem Gebiet mit starken Zeckenbefall wohnt, muss vielleicht doch auf ein Spot-On zurück greifen. Das können Sie am besten mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Wir stellen Ihnen gesunde Alternativen zur Zeckenabwehr vor.

 

Warum viele Produkte die vor Zecken schützen, so gefährlich für Ihr Tier sind.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Spot-Ons und Tabletten die mit chemischen Wirkstoffen vor Zecken schützen. Darin sind Chemikalien enthalten wie Permethrin, Pyroproxifen, Methopren, Fipronil oder Imidacloprid. Tabletten enthalten unter anderem Flurolaner. Diese Wirkstoffe haben ernsthafte Gesundheitsprobleme bei den Tieren in den Versuchslaboren ausgelöst. Auch die enthaltenen inaktiven Inhaltstoffe können Ihrem Hund schaden. Für Katzen sind einige dieser Giftstoffe tödlich. Gehört zu Ihrer Familie neben einem Hund auch eine Katze, sollten Sie über ungiftigere Wege nachdenken und sich gründlich informieren.

Auf vielen Packungsbeilagen wird davor gewarnt, die Substanzen beim Auftragen nicht mit der eigenen Haut in Kontakt kommen zu lassen. Es wird empfohlen die Hände nach der Benutzung gründlich zu waschen und die Mittel von Kindern fern zu halten. Doch um den Hund vor Zecken schützen zu können, muss das Mittel auf die Haut des Tieres aufgetragen werden. Durch eine Überdosis der Pestizide können beim Hund Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfe und Atemprobleme auftreten. Sollte eines dieser Symptome auftreten, waschen Sie das Produkt gründlich ab und suchen Sie sofort einen Tierarzt auf.

Ein starkes Immunsystem ist ein guter Anfang.

Gut und gesund gefütterte Hunde mit einem starken Immunsystem ziehen weniger Parasiten an. Das zeigt die Erfahrung. Und wie auch bei uns Menschen ist der Schlüssel zu einer guten Gesundheit die Ernährung. Informieren Sie sich ausführlich über die Inhaltsstoffe des Futters. Meist besteht das Hundefutter aus Resten der Fleischindustrie, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist. In Deutschland dürfen nur hygienisch einwandfreie Nebenprodukte für die Herstellung des Futters verwendet werden. Doch seit den Gammelfleisch-Skandalen wissen wir, was alles in unser Essen und das unserer Haustiere kommen kann.

Setzen Sie sich am besten intensiv mit dem Thema Ernährung für Ihren Hund auseinander. Nur so können Sie sicher sein, alles für die Gesundheit Ihres Vierbeiners zu tun.

Mit der Kraft der Natur vor Zecken schützen.

B-Vitamin Tabletten sind eine gute Vorbeugung gegen den Befall von Zecken. Auch die Futterbeigabe von Kokosfett (bitte in Bio-Qualität) hilft. Das ist nicht unbedingt wissenschaftlich belegt, jedoch in der Praxis erprobt. Kokosöl ist reich an Öl- und Linolsäure, Vitamin E und K, Eisen und organischem Schwefel. Die enthaltenen Laurin-, Caprin- und Caprylsäuren stärken das Immunsystem und wirken antibakteriell, antimykotisch und antiviral.

Es gibt auch Spot-Ons mit rein pflanzlichen Extrakten, die vor Zecken schützen. Diese pflanzlichen Stoffe werden von Zecken nicht gemocht und werden im Nacken des Tieres aufgetragen. Sie können auch pflanzliche Lotionen auf Basis von Kokos und Neemöl auftragen. Diese pflegen das Fell und halten 2-3 Stunden die Wirkung.

Sie können sich auch selbst ein effektives Abwehrmittel gegen Parasiten herstellen. Die Mischung können Sie in eine Sprühflasche füllen und Ihren Hund damit vor jedem Gassigang einsprühen.

Mischen Sie jeweils 5 Tropfen Teebaum-, Zitronell-, Rosmarin-, Pfefferminz- und Eukalyptusöl mit einer Tasse Wasser. Die Mischung gut durchschütteln und in eine Sprühflasche füllen. Mit dieser Tinktur können Sie Ihren Hund täglich einsprühen. Es wird ihn vor Zecken schützen.

Vorsicht:

Benützen Sie das Spray auf gar keinen Fall bei Katzen. Ätherische Öle können für Katzen tödlich sein. Katzen können ätherische Öle nicht verstoffwechseln und scheiden diese nur langsam aus. Sie reichern sich im Körper an und wirken toxisch. Schon wenige Tropfen können zu Erkrankung einer Katze führen.

Stress bei Katzen – Erkennen und Vermeiden

Katze faucht stressbedingt

Gestresste Katzen sind keine glücklichen Tiere. Wie lässt sich Stress erkennen und vermeiden?

Stress bei Katzen: Wie lässt sich dieser erkennen und vermeiden?

Katzen sind sensible Seelen und Gewohnheitstiere. Veränderungen in ihrem Umfeld, fremde Menschen und Tiere sind nur drei Auslöser, die Stress bei Katzen auslösen können. Jedes Tier reagiert anders auf Stress, so auch Ihr Stubentiger. Der eine sucht die Stille und zieht sich zurück. Der andere rebelliert und zeigt seinen Stress durch Unsauberkeit. Beobachten Sie Ihre Katze genau. Nur wenn Sie Ihr Tier gut kennen, können Sie die Stresssymptome sofort analysieren und für die notwendige Entspannung sorgen.

 

Wie erkenne ich Stress bei Katzen?

Wie auch wir Menschen, reagiert jede Katze anders auf Stress. Es gibt jedoch Anzeichen die recht häufig auftreten.

  • verstärktes Putzen
  • auffälliges Zurückziehen
  • Appetitlosigkeit
  • ungewohnte Aggressivität
  • ständige Unruhe
  • plötzliche Unsauberkeit
  • ausgeprägtes Miauen

 

Was kann Stress bei Katzen auslösen?

Hunger, Durst und fehlende Aufmerksamkeit sind leider nicht die einzigen Sorgen die eine Katze hat. Wer sich mit Katzen etwas auskennt weiß, dass der Hauptauslöser für Stress bei Katzen die Veränderung ist. Katzen sind Gewohnheitstiere und lieben einen geregelten Tagesablauf. Ein Wechsel der Futtersorte, ein neuer Mitbewohner auf zwei oder gar auf vier Beinen, sogar der Futternapf an einer anderen Stelle stressen unsere Katzen. Der Verlust einer Bezugsperson ist hinterlässt nicht selten Spuren. Besonders belastend können ein Umzug und/oder Renovierungsarbeiten sein. Laute Musik oder Fernsehen mit Kinosound können lärmempfindliche Katzen stressen.

 

Was hilft Stress bei Katzen zu mindern.

  • Haben Sie die Stressursache ausgemacht, gilt es diese zu beseitigen. Ist dies nicht möglich, z.B. weil ein Neugeborenes eingezogen ist, hilft folgendes:
    Gewähren Sie Ihrer Katze immer Zugang zu ihrem gewohnten Futterplatz. Stellen Sie in dieser Zeit kein Futter um.
  • Auch bei der Katzentoilette sollte sich nichts ändern, weder der Stellplatz noch die Katzenstreu. Sorgen Sie dass die Toilette immer sauber ist, damit sich das Tier weiterhin wohl fühlt.
  • Ist ein Umzug geplant, hilft es wenn bereits gewohnte Gegenstände wie der Schlafplatz der Katze oder der Kratzbaum an Ihrem neuen Platz stehen. Ziehen Sie erst mit den alten Sachen um. Erst wenn sich die Katze akklimatisiert hat, sollten Sie über eine Neuanschaffung von einem Katzenbett nachdenken. Es hilft auch, wenn sich Ihre Samtpfote langsam an das neue Zuhause gewöhnen kann.
  • Ist häufiger Besuch von für Ihre Katze fremden Menschen ein Stressauslöser? Dann geben Sie Ihr die Möglichkeit sich zurück zu ziehen. Auch benötigt Ihre Katze Zeit, den „Eindringling“ kennen zu lernen. Das Tier sollte niemals bedrängt werden, sondern immer selbst entscheiden, ob es Kontakt aufnehmen will, oder nicht.

 

So können Sie zur Entspannung Ihrer Katze beitragen.

Unsere Samtpfoten leben und lieben dreidimensionale Räume. Katzen lieben es sich in höheren Gefilden aufzuhalten. Ein Katzenbaum, Regale und Schränke werden gerne in Beschlag genommen. Von dort können Sie ihren Lebensraum aus sicherer Ferne beobachten.

Geben Sie Ihrem Stubentiger genügend Raum, damit sie sich zurück ziehen kann. Ein ruhiger Platz der nicht einsehbar ist, oder eine ruhige Höhle in der sie sich verstecken kann, sind dafür sehr gut geeignet.

Beschäftigen Sie sich mindestens zwei mal täglich mit Ihrem Liebling. Katzen die sich viel bewegen und ausreichend Beschäftigung haben, sind entspannter. Schenken Sie Ihrem Stubentiger viel Aufmerksamkeit, spielen Sie ausgiebig mit Ihr, damit er sich in dieser stressigen Zeit geborgen fühlt.

 

Hundeführerschein – Die Lizenz zum Gassi gehen?

Selten sind Hunde von Natur aus aggressiv. Treten Fälle von Aggression auf, handelt es sich meist um falsche Haltung, gewaltsame Erziehung oder auch um eine Fehlinterpretation des Verhaltens.

Immer wenn wieder über einen Beißunfall in der Presse berichtet wird, wird der Ruf nach einem Hundeführerschein laut. Vergessen wird dabei, dass Hunde sehr selten von Natur aus aggressiv sind. In vielen Fällen liegt der Grund an der falschen Haltung und einer gewaltsamen, aggressiven Erziehung. Auch eine Fehlinterpretation des Verhaltens des Vierbeiners können die Ursache sein. Was bringt ein Hundeführerschein und was gibt es zu beachten?

 

Was genau ist der Hundeführerschein?

Beim Hundeführerschein erwirbt der Hundehalter ein Zertifikat. Es muss eine Prüfung mit einem theoretischen und praktischen Teil abgelegt werden. Der theoretische Teil besteht aus Fragen zur artgerechten Haltung, zu gesetzlichen Vorschriften oder zum sachgerechten Umgang mit einem Hund. Im Praxistest muss Hund und Halter typische Alltagssituationen bestehen. Zum Beispiel ruhig unter dem Tisch im Cafe liegen bleiben, obwohl der Kellner oder andere Gäste an den Tisch kommen. Auch sollte der Hund beim Spaziergang ohne Leine ungewöhnlichen Bewegungsmuster (z.B. Kinder auf Rollern) aushalten.

 

Wo kann der Test abgelegt werden?

Verbände wie der Internationale Berufsverband der Hundetrainer (IBH), der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) oder der BHV (Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater) nehmen den Test zum Hundeführerschein ab. Die Kosten liegen so um die 100 €.

 

In Niedersachsen ist der Sachkundenachweis Pflicht.

Seit Juli 2013 ist in Niedersachsen ein Sachkundenachweis Pflicht, für alle die sich einen Hund neu anschaffen. Dieser Nachweis wird umgangssprachlich gerne Hundeführerschein genannt. Allerdings erkennen nicht alle Behörden alle Sachkundenachweise an. Deshalb ist es ratsam, sich bei den jeweiligen Ämtern beraten zu lassen.

 

Welche Bestimmungen gelten in den anderen Bundesländern?

Deutschlandweit gibt es keine einheitlichen Regeln, nur Forderungen nach verbindlichen Nachweisen für alle Hundehalter. In Bayern benötigt man nur für die Haltung sogenannter Kampfhunde eine Erlaubnis. Welche Hunde unter diesen Begriff fallen, kann in der Kampfhunde-Verordnung nachgelesen werden. In Berlin gelten verschärfte Regeln für alle Hunde, wenn man ihn von der Leine lassen will.

 

Welche Vorteile bringt ein Hundeführerschein?

Zum einen bekommt man selbst ein Verständnis dafür, wie gut man seinen Hund unter Kontrolle hat. Zum anderen bietet der Besitz des Führerscheines finanzielle Anreize: Es gibt Gemeinden die nach Erhalt des Hundeführerscheines eine Befreiung der Hundesteuer anbieten. In anderen Gemeinden wird die Hundesteuer bei Vorlage des Hundeführerscheines zumindest gesenkt.

 

Was muss der Hundehalter bei der Prüfung beherrschen?

Die Anforderungen sind von Bundesland zu Bundesland etwas verschieden. Auch sind die Prüfungen der diversen Verbände unterschiedlich. Es müssen ca. 35 – 40 Fragen zu den Themenbereichen Ausbildung, Angst, Aggression, Erziehung, Fortpflanzung, Gesundheit, Haltung, Kommunikation, Pflege, Rasse und einschlägiges Recht beantwortet werden. Um bestanden zu haben, muss der Halter mindestens 80% der Fragen richtig beantworten.

 

Was muss der Halter praktisch können?

Bei der Prüfung zum Hundeführerschein geht es um die Alltagstauglichkeit des Tieres. Es werden zahlreiche Situationen durchgespielt. Der Halter des Tieres muss den Hund so im Griff haben, das er nicht an Passanten hochspringt. Auch muss er seinen Hund so unter Kontrolle haben, dass er in in der Öffentlichkeit ohne Leine laufen lassen kann.