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Urlaub mit Hund – Die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Endlich Urlaub! Die schönste Zeit des Jahres verbringt man am liebsten mit der ganzen Familie und da gehört der Hund unbedingt dazu. Endlich ist genügend Zeit für ausgiebige Spaziergänge, fröhliche Spiele und unbeschwertes Herumtollen. Damit es ein erholsamer Urlaub wird, sollte man einiges beachten.

Wichtig ist vor allem eine hundefreundliche Unterkunft, der richtige Transport und ein geeignetes Reiseziel. Im Reiseland sind unter anderem die Einreisebestimmungen und vieles mehr zu beachten. Hier haben wir mal die wichtigsten Maßnahmen zusammengetragen.

Hund Emil im Urlaubsfeeling.

Vor der Reise

Eine gute Organisation ist die halbe Miete. Das meiste kann vor der Reise organisiert werden, damit sie ihren Urlaub richtig genießen können.

Das Reiseziel

Grundsätzlich ist vor der Planung des Urlaubs zu überlegen, ob Ihr Hund das Klima des gewünschten Reiseziels gut verträgt.

Hunde regulieren über das Hecheln ihre Körper-temperatur und ihnen macht große Hitze viel mehr zu schaffen als uns Menschen. Vor allem Vierbeiner mit dunklem oder langem Fell leiden besonders unter hohen Temperaturen und so wird der Urlaub schnell zur Strapaze.

Dann stellt sich noch die Frage zur Entfernung des Reiseziels. Sie sollten die Grenze der Zumutbarkeit für Ihren Hund im Kopf behalten und je nach Reisetauglichkeit das Reiseziel näher oder entfernter wählen.

Die Anreise

Das Flugzeug ist für den Hund die größte Strapaze und sollte nur wenn unbedingt nötig gewählt werden. Tiere über 5 kg Gewicht müssen in speziellen Boxen im Frachtraum befördert werden. Dieser weist einen viel geringeren Druck als die Kabine auf und ist zudem umklimatisiert, was älteren Tieren gefährlich werden kann. Kleinere Hunde mit einem Gewicht unter 5 kg können in einer Transportbox (in Größe des Handgepäcks) mit in den Passagierraum genommen werden, dürfen unterwegs die Box nicht verlassen.

Es empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Fluggesellschaft, da jede Airline eigene Bestimmungen und Preise hat.

Für die Anreise mit einem Schiff oder einer Fähre empfiehlt sich ebenfalls die Kontaktaufnahme mit der Reederei vorab, um die jeweiligen Bestimmungen für den Transport ihres Lieblings zu erfragen. In der Regel gilt Leinenpflicht, auf manchen Schiffen Maulkorbzwang, einige Fährunternehmen verbieten Hunde grundsätzlich. Auch sollten sie daran denken, dass ihr Hund seekrank werden kann. Unternehmen Sie vor Antritt der Reise einen Tagesausflug mit einem Boot um die Seetüchtigkeit Ihres Vierbeiners zu testen.

Die Reise mit der Deutschen Bahn ist gut geregelt. Hunde in der Größe bis zu einer Hauskatze werden im Transportbehälter kostenfrei befördert. Größere Hunde müssen angeleint und einen Maulkorb tragen, dann zahlen sie den halben Preis. Achten Sie auf genügend Zeit bei den Umsteigemöglichkeiten, damit sie mit ihrem Hund den nächsten Grünstreifen aufsuchen können.

Die Anreise mit dem Auto bietet die beste Privatsphäre und Unabhängigkeit. Tempo und Pausen können gut auf den Hund abgestimmt werden. Begegnungen mit ängstlichen oder weniger tierlieben Menschen finden nicht statt. Sie müssen lediglich darauf achten, dass ihr Hund im Auto ausreichend gesichert ist. Auch sollten sie den Sonnenschutz nicht vergessen.

Die Unterkunft
Mittlerweile werden sehr viele hundefreundliche Unterkünfte angeboten. Allerdings ist der Unterschied zwischen „Hunde gestattet“ und „Hunde willkommen“ oft enorm. Ein genauer Blick auf die Unterkunft Ihrer Wahl lohnt sich sicher.

Es gibt viele Internetseiten die Unterkünfte mit Hund anbieten, hier eine kleine Auswahl: 

Heimtierausweis & Impfungen

Für Reisen innerhalb der EU

Impfung und Kennzeichnung ist für den Hund auf Reisen Pflicht. Um nicht in Quarantäne zu landen, benötigen Hunde bei grenzüberschreitenden Reisen innerhalb der EU ein Ausweis-dokument. Seit 29. Dezember 2014 ist der Heimtierausweis Pflicht. Er dient zur Identifizierung Ihres Hundes, Katze oder Frettchens. Ihr Vierbeiner muss daher gekennzeichnet und die entsprechende Nummer im Pass vermerkt sein. Bis Juli 2011 wurden Tiere tätowiert, nach Juli 2011 ist die Kennzeichnung mit Microchip in Deutschland verpflichtend. In einigen Ländern wird der Microchip zwingend verlangt. Ein niedergelassener Tierarzt, der von den jeweiligen Landesbehörden ermächtigt ist, stellt den EU-Heimtierausweis aus und trägt zusätzlich die Daten des Halters ein.

Tollwutimpfung ist Pflicht 
Der Heimtierausweis gibt ebenso Auskunft über den Impfschutz des Tieres. Zwingend vorgeschrieben ist die Immunisierung gegen Tollwut. Da der Impfschutz erst nach 21 Tagen vollständig aufgebaut ist, müssen nach der Erstimpfung vor Grenzübertritt drei Wochen verstreichen. Welpen dürfen erst mit zwölf Wochen geimpft werden. Deshalb ist die Aus- und Einreise eines jungen Hundes erst im Welpenalter von 15 Wochen möglich.

Wichtig: Jeder Reisende darf nur fünf Heimtiere mit sich führen.

Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie sich rechtzeitig vor der Abreise über die jeweiligen Bestimmungen Ihres Urlaubslandes informieren. Es bestehen innerhalb der Europäischen Union abweichende Anforderungen zur Einreise Ihres Vierbeiners. Großbritannien, Finnland und Malta verlangen eine zusätzliche Bandwurmkur für Hunde. Irland verlangt einen Bluttest zur Tollwutfreiheit. Dänemark verbietet die Einreise bestimmter Hunderassen, zum Beispiel Pitbulls.

Für Reisen außerhalb der EU

Für die Einreise in Nicht-EU-Länder empfiehlt es sich, das Auswärtige Amt zu konsultieren, denn die Bestimmungen sind sehr unterschiedlich.
Informieren Sie sich unbedingt vor Antritt der Reise über die Bestimmungen von Leinen und Maulkorbpflicht, m hohe Bussgelder zu vermeiden. Die Grenzüberschreitung ohne Tierausweis kann gravierende Folgen haben. Der Hund kann auf Kosten des Halters zurückgeschickt werden, muss unter Umständen ein halbes Jahr in Quarantäne verbringen oder wird im schlimmsten Fall eingeschläfert.

Was ist unterwegs zu beachten?

Damit auf dem Urlaubsweg alles gut klappt, haben wir noch ein paar Tipps auf Lager.

Vor Antritt der Reise sollte ihr Hund ausreichend trinken. Das Futter sollten sie bei Welpen, oder bei bekannter Reiseübelkeit circa 8 Stunden vorher reduzieren oder einstellen. Begibt sich Ihr Vierbeiner in einer Transportbox auf die Reise, legen Sie ihm eine Decke oder ein Kissen hinein, damit er sich wohl fühlt. Gewöhnen Sie Ihren Hund rechtzeitig an die Box, vielleicht wird es sein Lieblingsplätzchen.

Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt sich die Auswahl einer Strecke die wenig stauanfällig ist. Sie können ebenso eine Nachtfahrt in Erwägung ziehen. Regelmäßige Pausen zum Gassigehen, Trinken, Spielen und Pfotenvertreten entspannen Ihren Hund. Sie sollten ebenfalls für eine ausreichende Frischluftzufuhr sorgen.

Erlauben Sie Ihrem Hund lieber nicht, den Kopf aus dem offenen Fenster zu strecken. Das kann mit einer Bindehautentzündung enden. Hilfreich sind Sonnenschilder für die Seitenscheiben, um eine direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Nur für ganz kurze Ausnahmefälle dürfen Sie Ihren Hund allein im Auto lassen. Dabei den Wagen nicht in der prallen Sonne parken und das Fenster muss wenigstens einen Spalt breit geöffnet sein.

Grundsätzlich sollten Sie auch bei Bahn-, Schiffs- oder Flugreisen zu jeder Zeit auf die Verfassung Ihres Hundes achten. Nervöse Unruhe oder ein Taumeln können Hinweise auf eine Kreislaufschwäche sein und sollten — wenn möglich — Grund für eine Unterbrechung der Reise sein.

Vor Ort

Erkundigen Sie sich gleich bei Ihrer Ankunft nach den Gepflogenheiten und Regeln Ihrer Unterkunft. Besteht Leinenpflicht oder Maulkorbzwang? Je nach Hunderasse können die Bestimmungen unterschiedlich ausfallen. An der Rezeption Ihres Hotels oder bei Übergabe der Ferienwohnung wird man Ihnen bestimmt weiterhelfen.

Auf Campingplätzen suchen Sie die Hundewiese auf und informieren sich darüber, wo Ihr Hund keinen Zutritt hat. Auch ist es ratsam, vor der Platzbelegung die Nachbarn zu fragen, ob sie Hunde mögen. Das kann Ihnen manchen Ärger ersparen.

Für Ihren Vierbeiner ist am Urlaubsort alles neu und entsprechend aufregend, dieser Stressfaktor ist nicht zu unterschätzen. Deshalb können die Reaktionen Ihres Hundes heftiger als gewohnt ausfallen. Das gilt auch für das Zusammentreffen mit anderen Hunden und für das Herumtollen im neuen Zuhause. Durchfall kann ein häufiges Anzeichen für Stress sein, deshalb sollte ein Mittel dagegen in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen.

Gefahren

Parasiten sind die größten Gefahren für Ihren Vierbeiner im Urlaub. Gegen manche kann geimpft werden, gegen viele leider nicht. Einheimische Hunde sind in der Regel immun, der Neuankömmling meist nicht. Das Risiko das von vielen streunenden Hunden ausgeht, sollte nicht unterschätzt werden.

Hier eine Übersicht der am häufigsten verbreiteten Parasiten in Europa:

  • Babesiose wird durch Zecken übertragen, Impfung ist möglich, Zeckenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländer, Tropen, Ungarn, Süd- und Westschweiz
  • Leishmaniose wird durch kleine Fliegen übertragen, Insektenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländern
  • Filariose wird durch blutsaugende Insekten übertragen, Insektenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländer, vor allem Spanien
  • Hepatozoonosis wird durch Zecken übertragen, Zeckenspray hilft, kommt vor in Italien und Frankreich, Afrika, Südostasien, Indien, Mittlerer Osten,

Behalten Sie Ihren Hund im Auge, damit ihm giftiges Kleingetier wie Spinnen, Schlangen oder Skorpione nicht gefährlich werden können.

Versicherungen

Denken Sie über eine Hundehaftpflicht-Versicherung nach, für den Fall, dass etwas zu Bruch gehen sollte. Da diese in der Regel auch Schäden an gemieteten Objekten abdeckt, ist diese Versicherung für den Urlaub und für zu Hause eine gute Idee.

Sie können auch eine Reiserücktritt-Versicherung abschließen, falls Ihr Hund krank wird. Die Würzburger Versicherungs-AG oder die Allianz Versicherung bieten diese an.

Checkliste

Damit im Hundegepäck alles vorrätig ist, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Sachen kurz notiert:

  • Dokumente: Heimtierausweis mit Impfstatus, evtl. die Versicherungsunterlagen
  • Telefonnummer Ihres Tierarztes, evtl. die Adresse eines Tierarztes vor Ort
  • Hundereiseapotheke: Zecken- und Insektenspray, Sonnenschutz, Mittel gegen Durchfall
  • Transportbehälter oder Hundekorb ausgestattet mit Lieblingsdecke oder Kissen
  • Leine mit Halsband und Namensschild mit den nationalen und internationalen Kontaktdaten
  • evtl. Maulkorb
  • Kamm, Bürste, Pflegemittel
  • Handtücher und Einwegtücher
  • Plastikbeutel/Doggybags
  • Futter- und Wassernäpfe
  • sein gewohntes Futter in ausreichender Menge
  • Wasser für Unterwegs
  • Hundespielzeug, Knochen, Leckerlis

Welcher Hund passt zu mir?

Kleiner Welpe liegt auf einem Hundekissen von pet.interiors

Endlich zieht ein Hund bei uns ein!

Endlich ist eine Entscheidung gefallen, ein Hund soll als neues Familienmitglied einziehen. Dabei stellt sich natürlich die Frage: Welcher Hund passt zu mir? Die wichtigsten Dinge Sie denken sollten, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Wie soll der Hund aussehen?

Jedem ist klar, dass das Aussehen nicht an erster Stelle stehen soll. Natürlich entscheidet man sich für einen Hund der einem auch gefällt. Die Auswahl an Hunden ist riesig. Vom Rasse- bis zum Fundhund, vom kleinen über mittlere bis zu großen Hunden, mit langen Haaren oder kurzen, von zierlichen Hunden oder echten Kraftpaketen, die Vielfalt an Hunden ist groß.

Wie ist meine Wohnsituation?

Es macht einen großen Unterschied ob Sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Auf dem Land ist der Weg in die Natur meist recht kurz, in der Stadt kann die Strecke zum nächsten Park lang sein. Für die kurze Pipirunde ist das nicht so entscheidend, aber einmal am Tag will der Hund ja richtig ausgepowert werden.
Es macht ebenso einen Unterschied, ob Sie ein Eigenheim besitzen oder eine Wohnung. Bei einem Eigenheim mit Garten muss man erst mal keine Rasse ausschließen.

Leben Sie in einer Wohnung sollten Sie zuerst abklären ob eine Hundehaltung grundsätzlich erlaubt ist. Ist diese Frage geklärt, gilt es folgendes zu bedenken: 
Wird Ihre Wohnung im Sommer recht heiß? Dann eignen sich hitzeempfindliche Hunde wie der Mops oder die Französische Bulldogge nicht. Liegt die Wohnung nicht im Erdgeschoss sollten Sie daran denken, dass größere Hunde früher oder später Probleme beim Treppensteigen bekommen.
Ist die Wohnung hellhörig ist es im Sinne einer guten Nachbarschaft sich für einen ruhigen Hund zu entscheiden.

Lieber ein Rassehund oder ein Mischling?

Jeder Hund ist anders, egal ob es sich um einen Mischling oder eine Rasse handelt. Rassehunde werden verlässliche Charaktereigenschaften zugeschrieben, wobei Hunde aus dem Tierheim oft die treuesten Begleiter sind.
Rassehunde die speziell für die Jagd (Münsterländer, Retriever, Beagle…) gezüchtet werden, besitzen ausgeprägte Instinkte und Eigenschaften die beachtet werden müssen.

Ein Leben in Familien ist für den Jagdhund in der Regel kein Problem, wenn auf seine Charaktereigenschaften Rücksicht genommen, ihm ausreichend Auslauf und Bewegung zuteil wird. Er eignet sich in der Regel nicht als „Kuschelhund“, was vor allem Kinder früh lernen sollten.
Das gleiche gilt für Hütehunde (Border Collie, Australien Shepherd, …) Diese Hunderassen müssen und wollen beschäftigt werden und benötigen viel Auslauf. Wird der Hund nicht in seinem Fachgebiet eingesetzt wird, sollte man darauf achten, den Hund zielgerichtet auszulasten. Dafür bieten sich verschiedene Hundesportarten wie Fährtensuche, Mantrailing oder die Arbeit im Wasser an. Man muss sich bewusst sein, das diese Beschäftigung zeitintensiv aber unbedingt notwendig ist.

Welche Hundegröße passt zu mir?

Leben kleine Kinder im Familienverbund, sollte der Hund eine mittlere Größe nicht überschreiten. Große Hunde können ziemlich ungestüm sein, mittelgroße oder kleine Hunde sind da die bessere Wahl. Es empfiehlt sich ein eher gutmütiger Hund als ein lebhafter Wirbelwind.
Wer körperlich nicht so fit ist, sollte sich ebenfalls eher für einen mittelgroßen bis kleinen Hund entscheiden. Große Hunde müssen im Notfall gehalten werden können und benötigen mehr Auslauf als mittel- bis kleine Rassen. Denken Sie bei der Größe daran, dass Sie evtl. verreisen. Stehen Urlaube mit dem Flugzeug an, dürfen nur kleine Hunde als Handgepäck mit in der Kabine reisen. Fahren Sie mit dem Auto in Urlaub, steht genügend Platz für einen großen Hund zur Verfügung.

Der kleine Chihuahua liegt auf dem Hundekissen von pet.interiors.
Der kleine Chihuahua gilt als sehr eigenständig und schwer erziehbar:-)

Welpe oder Erwachsener Hund?

Natürlich ist ein junger Hund mit nichts zu vergleichen und herzerwärmend goldig. Sie sollten den Aufwand zu einer guten Erziehung nicht unterschätzen. Die ersten Wochen mit einem Welpen sind ein Full-Time-Job. Erst müssen Sie lernen die Blase zu kontrollieren, die Erziehung bis der Hund alle Kommandos beherrscht ist anstrengend. Normalerweise ist die Erziehung bei einem erwachsenen Hund bereits erfolgt. Die Mitarbeiter im Tierheim können ihre Hunde in der Regel recht gut einschätzen und beraten Sie dementsprechend gut.

Was kostet ein Hund?

Grundsätzlich sind große Hunde teurer als kleine Hunde. Das liegt daran dass sie deutlich mehr fressen, auch die Ausstattung (großes Hundebett, Leinen, ect. ) sind teurer. Die Hundesteuer ist für kleine und große Hunde gleich, lediglich Listenhunde (Kampfhunde) müssen in der Regel viel mehr bezahlen.
Rassehunde kosten in der Anschaffung im Durchschnitt zwischen 700 und 1.500 €. Mischlingshunde aus dem Tierheim kosten deutlich weniger.

Lieber ein Weibchen oder ein Männchen?

Ebenso das Geschlecht sollte bei der Auswahl des Hundes eine Rolle spielen. Hundeweibchen gelten als verschmuster, anschmiegsamer und leichter zu lenken. Rüden gelten als selbstbewusster, ungehorsamer und testen ihre Grenzen mehr aus. Denken Sie ebenfalls daran, dass Hündinnen zweimal im Jahr läufig werden und Rüden mehr zum Streunen neigen.

Wie viel Zeit benötigt mein Hund?

Sind Sie Single und arbeiten viel, sollten Sie eine Hundehaltung überdenken, außer Sie dürfen den Hund mit ins Büro nehmen. Selbstverständlich bleibt ein Hund mal ein paar Stunden alleine. Wenn Sie auf das Wohl des Hundes bedacht sind, sollte möglichst oft jemand da sein, der sich um das Tier kümmern kann. Hunde sind Rudeltiere und sind nicht gerne alleine. Bei der Anschaffung eines Welpen sollten Sie daran denken, dass ein zweiwöchiger Urlaub nicht reicht, bis die Eingewöhnungsphase und Erziehung abgeschlossen ist. Der kleine Hund benötigt besonders viel Zeit zum Gassi gehen, für die Welpenschule und die anschließende Hundeschule. Diese Arbeit kann innerhalb einer Familie besser verteilt werden.

Lieber einen aktiven oder lieber einen gemütlichen Hund?

Sind Sie eher sportlich und aktiv oder lassen Sie es lieber ruhig angehen? Danach sollte sich die Wahl des Hundes richten, wobei ein ausgelasteter Hund dem genügend Abwechslung geboten wird, sich zuhause ausgeglichen und ruhig verhält. Für aktive Menschen eignen sich unter anderem der Labrador, Rhodesien Ridgeback oder Pudel. Als ruhige Hunde gelten die Französische Bulldogge, der Labradoodle oder der Basset.

Junger Ridgeback schläft entspannt auf seinem Hundekissen mit passendem Kopfkissen von pet-interiors
Nach einem ausgiebigen Powerwalk ist auch ein aktiver Hund mal müde.

Wie hoch ist der Erziehungsaufwand?

Grundsätzlich muss jeder Hund erzogen werden, um mit ihm einen treuen, unaufdringlichen und zuverlässigen Begleiter zu haben. Intelligente, bewegungsfreudige Hunde wie der Border Collie oder Australian Shepherd benötigen eine extrem zeitintensive Erziehung. Ihre Bedürfnisse sind viel höher sind als bei einem Hund mit schlichterem Gemüt. Wer diese Zeit nicht aufwenden kann, sollte sich nach einem gemütlichen Anfängerhund umsehen.

Wie groß ist der Pflegeaufwand?

Hier kann auch nichts verallgemeinert werden, der Pflegeaufwand ist recht unterschiedlich. Kurzhaarhunde wie zum Beispiel die Französische Bulldogge ist sehr pflegeleicht. Da genügt es, den Hund zwei mal die Woche zu bürsten. Mehr Aufwand machen die Draht- und Rauhhaar-Arten wie der Foxterrier oder der Dackel. Sie müssen alle paar Monate getrimmt werden und während dem Fellwechsel muss mehr gebürstet werden. Den grössten Pflegeaufwand hat man mit langhaarigen Hunden, vor allem wenn diese über viel Unterwolle verfügen. Da ist regelmäßiges Bürsten Pflicht um Verfilzungen vorzubeugen.

Was mache ich bei einer Hundehaarallergie?

Bei einer Hundehaarallergie muss die Hoffnung auf einen Vierbeiner nicht aufgegeben werden. Es gibt Rassen die für Allergiker gut geeignet sind. Dieses Thema behandele ich ausführlich in einem meiner nächsten Beiträge Allergikerhunde – welche Rassen kommen in Frage?.

Hundekekse, die auch der Katze sehr gut schmecken

Zutaten:

  • 200 g Dinkel Vollkornmehl
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 40 g Käse z.B. Pecorino oder Parmesan gerieben
  • 50 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Eier

 

Zubereitung:

Mehl mit Haferflocken und Käse mischen. Die Butter mit dem Olivenöl und den Eiern cremig rühren und anschließend die Mehlmischung unterkneten bis ein glatter Teig entstanden ist, der sich gut ausrollen lässt. Aus dem Teig Formen ausstechen oder einfach Rauten schneiden. Für die Katze sollten die Stücke recht klein sein, denn im gebackenen Zustand lässt sich der Keks schlecht in kleine Stücke brechen. Im Ofen bei 180° circa 20 bis 30 Minuten backen.

  • Die Kekse über Nacht gut austrocken lassen und danach in einer Dose trocken lagern.
  • Das Rezept ergibt eine Keksmenge von ca. 350 g.
  • Die Cookies sind mindestens 8 Wochen haltbar.

PS: Das Rezept ist ursprünglich für den Hund. Unsere Katzendame Gisela hat auf die Kekse sehr leidenschaftlich reagiert und bekommt jetzt immer eine eigene Portion gebacken.

Gesunde Hundekekse mit Haferflocken einfach selber backen

Selbstgebackene Hundekekse sind ein gesunder Genuss für Ihren Hund.

Wenn Sie gerne für sich und Ihre Liebsten backen liegt es doch nahe, auch mal ein paar gesunde Hundekekse für Ihren Hund herzustellen. Backen Sie Ihrem 4beinigen Liebling doch einfach mal diese Hunde-Leckerlies mit Haferflocken. Sie können sicher sein, dass Ihre selbstgebackenen Hundekekse keine schädliche Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Sie sind auch bestens geeignet für Hunde die keinen Weizen vertragen. Das Rezept für diese Leckerlies ist einfach und kommt ohne viele Zutaten aus. Die Kombination aus Haferlocken, Ei und Butter wird den Geschmacksnerv Ihres Hundes mit Sicherheit treffen.
Zutaten für die Hundekekse:

300 g feine Haferflocken
2 Eier
125 g Butter oder Margarine
Wasser, nach Bedarf

Haferflocken

 

 

 

 

 

 

Zubereitung der Leckerlies:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben, damit eine Rolle geformt werden kann. Die Rolle im Kühlschrank ca. 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend in Taler schneiden und diese bei 150° backen. Die Taler halten sich gut, wenn sie getrocknet und in einer Papiertüte aufbewahrt werden.

Auch können Sie die Hundekekse noch nach den Vorlieben Ihres 4beiners anpassen. Zum Beispiel können Sie die Kekse mit Käse, Fleisch oder Gemüse verfeinern. Ganz nach dem Geschmack Ihres 4beiners. Er wird begeistert sein.

Das beste Hundebett für meinen Hund.

Was macht ein Hundebett zum besten Hundebett für meinen Hund?

Das Bloom Hundebett ist für Angsthunde perfekt geeignet.

Fest gepolstertes Hundebett BLOOM, das beste Hundebett, auch für Angsthunde.

Die Qualität der Liegefläche ist bei einem Hundebett das wichtigste Auswahlkriterium.

Da Hunde fast 80% des Tages mit schlafen, dösen und ruhen verbringen, ist die Schlafunterlage des Hundebettes extrem wichtig. Es zahlt sich aus, auch für junge Hunde bereits eine orthopädische Liegefläche (Latexfüllung oder viskoelastischer Schaum) zur Verfügung zu stellen. Denn auch im Wachstum ist es wichtig, dass der Bewegungsapparat wie die Wirbelsäule geschont und die Gelenke entlastet werden. Eine orthopädische Liegefläche im Hundebett führt zu tiefenentspannten Schlaf und optimaler Regeneration. Auch agile, gesunde Hunde wissen eine regenerative Liegefläche sehr zur schätzen. Und für ältere Tiere, oder Hunde die vielleicht schon Gelenkabnutzungen haben, ist eine orthopädische Unterlage fast schon Pflicht. Deshalb werden bei pet-interiors ausschließlich Hundebetten mit einer orthopädischen Liegefläche angeboten.

 

Für das beste Hundebett ist die perfekte Form mit ausschlaggebend.

Hunde lieben es, im Rücken Halt zu finden. Ein erhöhter Rücken gibt dem schlafenden Tier das Gefühl von Schutz und Sicherheit. Ihr Liebling kann sich wunderbar ankuscheln und fühlt sich sicher und geborgen. Zudem bietet ein hoher Rücken auch Schutz vor Zugluft und Blicken, zum Beispiel beim Hundebett ARENA oder SIRO von pet-interiors.
Auch lieben die Tiere es den Kopf erhöht abzulegen. Das geht gut auf einem erhöhten Rand des Hundebettes oder mit einem speziellen Kopfkissen. Diese Kopfkissen bieten wir bei pet-interiors in vier verschiedenen Größen an. Es sollte also für jedes Hundebett etwas dabei sein.
Ob das Hundebett rund, rechteckig oder quadratisch sein sollte, hängt ziemlich vom Schlafverhalten des Tieres ab. Schläft der Hund bevorzugt eng zusammengerollt, empfiehlt sich ein rundes oder quadratisches Hundebett. Für manche Hunde kann das Bett auch nicht klein genug sein. Sie lieben es, von allen Seiten fest gehalten und so geborgen schlafen zu können. Für diese Tiere empfiehlt sich das BOOX oder BLOOM Hundebett von pet-interiors. Diese Hundebetten sind so gepolstert, dass die Tiere fest gehalten werden, aber dennoch wiederum so weich, dass es nicht unangenehm wird. Diese Art der Betten hat sich vor allem bei Angsthunden sehr gut bewährt.
Ist das Tier ein „Langschläfer“, schläft es also am liebsten lang ausgestreckt und benötigt viel Raum, sollte es ein länglicher oder rechteckiger Schlafplatz sein. Dann empfiehlt sich darauf zu achten, dass Ihr Hund ausreichend Platz hat, um sich richtig lang zu machen und damit die Gelenke der vier Beine noch mit aufliegen und gestützt werden. Für diese Schläfer eignen sich das ARENA und das BLOOM Hundebett.

 

Welche Größe sollte das beste Hundebett für meinen Hund haben?

Die optimale Größe des Hundebettes ist recht leicht zu bestimmen. Schläft Ihr Liebling eingerollt vor Ihnen auf dem Teppich, können Sie rundherum messen und haben schon einen guten Richtwert. Bei diesem Schlafverhalten kann die Liegefläche durchaus etwas kleiner sein, als die gemessene Fläche, so wird der Hund beim Schlafen leicht von der Bettenumrandung gehalten.
Schläft Ihr Hund aber lieber lang ausgestreckt, dann messen Sie, um die Länge des Hundebettes zu bestimmen, Ihren Hund von der Schnauze bis zum Schwanzansatz und geben noch 20 cm dazu. Für die Breite des Hundebettes messen Sie die Schulterhöhe und geben ebenfalls noch 20 cm dazu. Falls Sie die Möglichkeit haben beide Bettvarianten zur Verfügung zu stellen, machen Sie Ihren Hund wirklich glücklich. So kann er je nach Bedarf und Stimmung den optimalen Platz für erholsamen Schlaf auswählen.

 

Wie wichtig ist es, dass das Hundebett leicht zu reinigen ist?

Es ist sehr wichtig! Hunde und auch Katzen lieben es sehr, in sauberen Betten zu schlafen. Das merkt man schon alleine daran, wer zuallererst in unseren Betten liegt, sind diese frisch bezogen worden:-)
Wählen Sie ein Hundebett mit abnehmbaren Bezügen, die in der Maschine gewaschen werden können und trocknergeeignet sind. Bei pet-interiors bieten wir für alle unsere Produkte Ersatzbezüge an, das erleichtert die Reinigung zusätzlich. Auch die Latexkissen von pet-interiors können in der Maschine gewaschen werden. Das ist zwar nicht so oft notwendig, da die Latexfüllung milbenresistent ist. Aber sollte mal ein kleines Missgeschick passiert sein, ist es dann leicht wieder behoben. Zusätzlich zu den Ersatzbezügen bieten wir auch Inkontinenzbezüge an. Diese empfehlen sich bei ganz jungen Hunden oder bei Senioren. So halten Sie das beste Hundebett appetitlich sauber und es bleibt für Hunde- und Menschennasen immer angenehm.

 

Woran erkenne ich, ob es das beste Hundebett für meinen Hund ist?

Qualität hat einfach Ihren Preis und wer billig kauft, kauft zwei mal. Unter unseren Kunden gibt es nicht wenige, die für den Nachfolgehund noch immer das erste Bett in Gebrauch haben. Meist wird nur der Bezug getauscht. Die Latexfüllung ist einfach unverwüstlich, der Liegekomfort auch noch nach Jahren exzellent. Und das Gute daran, schon ab der ersten Stunde schläft Ihr Liebling auf einem hochwertigen Hundebett, das die Wirbelsäule und die Gelenke schont.
Am Besten Sie achten Sie auf die Merkmale die wir hier beschrieben haben, dann können Sie bei der Auswahl des besten Hundebettes nichts falsch machen.
Und wenn Sie sehen, dass Ihr Hund sehr gerne und von alleine sein Hundebett aufsucht, können Sie absolut sicher sein, dass Sie die richtige Wahl getroffen haben.

Ernährung für große Hunde.

Wie sollte die optimale Ernährung für große Hunden sein?

Damit Ihr Liebling gesund und munter bleibt, spielt die Ernährung eine große Rolle. Ob kleine oder große Hunde und kleine Hunde spielt das Futter für die Gesundheit Ihres Lieblings eine entscheidende Rolle. Auf was Sie achten sollen, damit die Ernährung für große Hunde ausgewogen und gesund ist und Sie Ihr Tier damit fit und agil erhält, erfahren Sie hier.

Hier eine Auswahl an großen Hunderassen:

  • Berner Sennenhund
  • Bernhardiner
  • Bordeaux Dogge
  • Broholmer
  • Deutsche Dogge
  • English Mastiff
  • Irischer Wolfshund
  • Landseer
  • Leonberger
  • Kangal
  • Neufundländer
  • Pyrenäenberghund
  • Rottweiler
  • Schottischer Hirschhund

Die besten, orthopädischen Hundekissen für große Hunde, die Gelenke und Wirbelsäule perfekt unterstützen finden Sie bei pet-interiors.

Ernährung für die Welpen großer Hunderassen.

Ausgewachsene Hunde, ob kleine oder große Rassen, benötigen annähernd die gleichen Nährstoffe. Allerdings gilt das nicht für Welpen in der Wachstumsphase. Hundebabys von großen Rassen haben einen sehr speziellen und hohen Nährstoffbedarf. Große Hundebabys müssen schnell an Gewicht zunehmen, das Gewicht steigt bis zum ausgewachsenen Hund ungefähr bis zum 100fachen an. Bei kleinen Hunderassen ist der Gewichtsunterschied von der Geburt bis zum ausgewachsenen Tier nicht so groß, sie legen ungefähr das 20- bis 30fache an Gewicht zu. Deshalb müssen Ernährungsfehler während der Wachstumsphase bei großen Hunderassen unbedingt vermieden werden. Doch bei der Ernährung für große Hunden müssen noch andere Kriterien beachtet werden.

Warum koten große Hunde anders als kleine Hunde?

Große Hunde haben im Verhältnis einen kürzeren Magen-Darm-Trakt als kleine Hunde, weshalb sie öfter Kot absetzen und meist auch eine schlechtere Kotqualität als die kleineren Rassen haben. Große Hunde geben außerdem mehr Natrium und Wasser in den Dickdarm ab, wodurch der Wassergehalt im Kot ansteigt. Sie können mit hochverdaulicher Nahrung diesem Verdauungsproblem vorbeugen, wenn Sie die Ernährung für große Hunde perfekt darauf abstimmen.

Wie sollte das Futter für große Hunde zusammengesetzt sein?

Handelt es sich um ein Fertigfutter für große Hunde von einem namhaften Hundefutterhersteller dem Sie Ihr Vertrauen schenken, sollten die speziellen Bedürfnisse eines großen Hundes berücksichtigt sein. Natürlich können Sie das Futter und die Leckerlies (hier finden Sie das Rezept für Hundekekse und Hundecookies) selbst zusammen stellen und die Ernährung für große Hunde perfekt abstimmen.
Dann sollten diese leicht verdaulichen Produkte darin enthalten sein: Muskelfleisch z.B, von Rind, Schwein, Schaf, Wild, dazu Eier, Milchprodukte wie z.B. Quark oder Hüttenkäse, Kohlenhydrate von gekochtem Reis oder Haferflocken, dazu Öle oder Fette. Der Vorteil von selbst gemachten Hundefutter ist natürlich, dass Sie ganz genau wissen, was im Essen für Ihren großen Hund enthalten ist. Allerdings ist es sehr wichtig, sich intensiv mit der Zusammensetzung des Futters zu beschäftigen, damit Ihr Liebling keinen Mangel erleidet.

Wie hoch ist der Energiebedarf von großen Hunden?

Der Energiebedarf von großen und kleinen Hunden ist ähnlich hoch. Der Energiebedarf hängt vielmehr davon ab, wie aktiv der Hund ist, welches Alter das Haustier hat und ob es sich um einen lang- oder kurzhaarigen Hund handelt. Hunde mit einem dünnen, kurzem Fell mit wenig Unterwolle, benötigen mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten. Hat der Hund viel Muskelmasse bei einem niedrigen Körperfettanteil ist sein Energiebedarf ebenfalls höher.
Ein sehr aktiver, agiler und lebhafter Hund verbraucht mehr Energie als ein ruhiges, bequemes und vielleicht schon älteres Tier. Diese Überlegungen sollten Sie bei Ihren Ernährungsplan für Ihren großen Hund unbedingt mit einbeziehen.