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Urlaub mit Hund – Die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Endlich Urlaub! Die schönste Zeit des Jahres verbringt man am liebsten mit der ganzen Familie und da gehört der Hund unbedingt dazu. Endlich ist genügend Zeit für ausgiebige Spaziergänge, fröhliche Spiele und unbeschwertes Herumtollen. Damit es ein erholsamer Urlaub wird, sollte man einiges beachten.

Wichtig ist vor allem eine hundefreundliche Unterkunft, der richtige Transport und ein geeignetes Reiseziel. Im Reiseland sind unter anderem die Einreisebestimmungen und vieles mehr zu beachten. Hier haben wir mal die wichtigsten Maßnahmen zusammengetragen.

Hund Emil im Urlaubsfeeling.

Vor der Reise
Eine gute Organisation ist die halbe Miete. Das meiste kann vor der Reise organisiert werden, damit sie ihren Urlaub richtig genießen können.
Das Reiseziel
Grundsätzlich ist vor der Planung des Urlaubs zu überlegen, ob Ihr Hund das Klima des gewünschten Reiseziels gut verträgt. Hunde regulieren über das Hecheln ihre Körper-temperatur und ihnen macht große Hitze viel mehr zu schaffen als uns Menschen. Vor allem Vierbeiner mit dunklem oder langem Fell leiden besonders unter hohen Temperaturen und so wird der Urlaub schnell zur Strapaze.

Dann stellt sich noch die Frage zur Entfernung des Reiseziels. Sie sollten die Grenze der Zumutbarkeit für Ihren Hund im Kopf behalten und je nach Reisetauglichkeit das Reiseziel näher oder entfernter wählen.

Die Anreise
Das Flugzeug ist für den Hund die größte Strapaze und sollte nur wenn unbedingt nötig gewählt werden. Tiere über 5 kg Gewicht müssen in speziellen Boxen im Frachtraum befördert werden. Dieser weist einen viel geringeren Druck als die Kabine auf und ist zudem umklimatisiert, was älteren Tieren gefährlich werden kann. Kleinere Hunde mit einem Gewicht unter 5 kg können in einer Transportbox (in Größe des Handgepäcks) mit in den Passagierraum genommen werden, dürfen unterwegs die Box nicht verlassen.
Es empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Fluggesellschaft, da jede Airline eigene Bestimmungen und Preise hat.

Für die Anreise mit einem Schiff oder einer Fähre empfiehlt sich ebenfalls die Kontaktaufnahme mit der Reederei vorab, um die jeweiligen Bestimmungen für den Transport ihres Lieblings zu erfragen. In der Regel gilt Leinenpflicht, auf manchen Schiffen Maulkorbzwang, einige Fährunternehmen verbieten Hunde grundsätzlich. Auch sollten sie daran denken, dass ihr Hund seekrank werden kann. Unternehmen Sie vor Antritt der Reise einen Tagesausflug mit einem Boot um die Seetüchtigkeit Ihres Vierbeiners zu testen.

Die Reise mit der Deutschen Bahn ist gut geregelt. Hunde in der Größe bis zu einer Hauskatze werden im Transportbehälter kostenfrei befördert. Größere Hunde müssen angeleint und einen Maulkorb tragen, dann zahlen sie den halben Preis. Achten Sie auf genügend Zeit bei den Umsteigemöglichkeiten, damit sie mit ihrem Hund den nächsten Grünstreifen aufsuchen können.

Die Anreise mit dem Auto bietet die beste Privatsphäre und Unabhängigkeit. Tempo und Pausen können gut auf den Hund abgestimmt werden. Begegnungen mit ängstlichen oder weniger tierlieben Menschen finden nicht statt. Sie müssen lediglich darauf achten, dass ihr Hund im Auto ausreichend gesichert ist. Auch sollten sie den Sonnenschutz nicht vergessen.
Die Unterkunft
Mittlerweile werden sehr viele hundefreundliche Unterkünfte angeboten. Allerdings ist der Unterschied zwischen „Hunde gestattet“ und „Hunde willkommen“ oft enorm. Ein genauer Blick auf die Unterkunft Ihrer Wahl lohnt sich sicher.

Es gibt viele Internetseiten die Unterkünfte mit Hund anbieten, hier eine kleine Auswahl: 

Heimtierausweis & Impfungen
Für Reisen innerhalb der EU

Impfung und Kennzeichnung ist für den Hund auf Reisen Pflicht. Um nicht in Quarantäne zu landen, benötigen Hunde bei grenzüberschreitenden Reisen innerhalb der EU ein Ausweis-dokument. Seit 29. Dezember 2014 ist der Heimtierausweis Pflicht. Er dient zur Identifizierung Ihres Hundes, Katze oder Frettchens. Ihr Vierbeiner muss daher gekennzeichnet und die entsprechende Nummer im Pass vermerkt sein. Bis Juli 2011 wurden Tiere tätowiert, nach Juli 2011 ist die Kennzeichnung mit Microchip in Deutschland verpflichtend. In einigen Ländern wird der Microchip zwingend verlangt. Ein niedergelassener Tierarzt, der von den jeweiligen Landesbehörden ermächtigt ist, stellt den EU-Heimtierausweis aus und trägt zusätzlich die Daten des Halters ein.

Tollwutimpfung ist Pflicht 
Der Heimtierausweis gibt ebenso Auskunft über den Impfschutz des Tieres. Zwingend vorgeschrieben ist die Immunisierung gegen Tollwut. Da der Impfschutz erst nach 21 Tagen vollständig aufgebaut ist, müssen nach der Erstimpfung vor Grenzübertritt drei Wochen verstreichen. Welpen dürfen erst mit zwölf Wochen geimpft werden. Deshalb ist die Aus- und Einreise eines jungen Hundes erst im Welpenalter von 15 Wochen möglich.
Wichtig: Jeder Reisende darf nur fünf Heimtiere mit sich führen.

Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie sich rechtzeitig vor der Abreise über die jeweiligen Bestimmungen Ihres Urlaubslandes informieren. Es bestehen innerhalb der Europäischen Union abweichende Anforderungen zur Einreise Ihres Vierbeiners. Großbritannien, Finnland und Malta verlangen eine zusätzliche Bandwurmkur für Hunde. Irland verlangt einen Bluttest zur Tollwutfreiheit. Dänemark verbietet die Einreise bestimmter Hunderassen, zum Beispiel Pitbulls.

Für Reisen außerhalb der EU

Für die Einreise in Nicht-EU-Länder empfiehlt es sich, das Auswärtige Amt zu konsultieren, denn die Bestimmungen sind sehr unterschiedlich.
Informieren Sie sich unbedingt vor Antritt der Reise über die Bestimmungen von Leinen und Maulkorbpflicht, m hohe Bussgelder zu vermeiden. Die Grenzüberschreitung ohne Tierausweis kann gravierende Folgen haben. Der Hund kann auf Kosten des Halters zurückgeschickt werden, muss unter Umständen ein halbes Jahr in Quarantäne verbringen oder wird im schlimmsten Fall eingeschläfert.

Was ist unterwegs zu beachten?
Damit auf dem Urlaubsweg alles gut klappt, haben wir noch ein paar Tipps auf Lager.

Vor Antritt der Reise sollte ihr Hund ausreichend trinken. Das Futter sollten sie bei Welpen, oder bei bekannter Reiseübelkeit circa 8 Stunden vorher reduzieren oder einstellen. Begibt sich Ihr Vierbeiner in einer Transportbox auf die Reise, legen Sie ihm eine Decke oder ein Kissen hinein, damit er sich wohl fühlt. Gewöhnen Sie Ihren Hund rechtzeitig an die Box, vielleicht wird es sein Lieblingsplätzchen.

Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt sich die Auswahl einer Strecke die wenig stauanfällig ist. Sie können ebenso eine Nachtfahrt in Erwägung ziehen. Regelmäßige Pausen zum Gassigehen, Trinken, Spielen und Pfotenvertreten entspannen Ihren Hund. Sie sollten ebenfalls für eine ausreichende Frischluftzufuhr sorgen. Erlauben Sie Ihrem Hund lieber nicht, den Kopf aus dem offenen Fenster zu strecken. Das kann mit einer Bindehautentzündung enden. Hilfreich sind Sonnenschilder für die Seitenscheiben, um eine direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Nur für ganz kurze Ausnahmefälle dürfen Sie Ihren Hund allein im Auto lassen. Dabei den Wagen nicht in der prallen Sonne parken und das Fenster muss wenigstens einen Spalt breit geöffnet sein.

Grundsätzlich sollten Sie auch bei Bahn-, Schiffs- oder Flugreisen zu jeder Zeit auf die Verfassung Ihres Hundes achten. Nervöse Unruhe oder ein Taumeln können Hinweise auf eine Kreislaufschwäche sein und sollten — wenn möglich — Grund für eine Unterbrechung der Reise sein.

Vor Ort
Erkundigen Sie sich gleich bei Ihrer Ankunft nach den Gepflogenheiten und Regeln Ihrer Unterkunft. Besteht Leinenpflicht oder Maulkorbzwang? Je nach Hunderasse können die Bestimmungen unterschiedlich ausfallen. An der Rezeption Ihres Hotels oder bei Übergabe der Ferienwohnung wird man Ihnen bestimmt weiterhelfen.

Auf Campingplätzen suchen Sie die Hundewiese auf und informieren sich darüber, wo Ihr Hund keinen Zutritt hat. Auch ist es ratsam, vor der Platzbelegung die Nachbarn zu fragen, ob sie Hunde mögen. Das kann Ihnen manchen Ärger ersparen.

Für Ihren Vierbeiner ist am Urlaubsort alles neu und entsprechend aufregend, dieser Stressfaktor ist nicht zu unterschätzen. Deshalb können die Reaktionen Ihres Hundes heftiger als gewohnt ausfallen. Das gilt auch für das Zusammentreffen mit anderen Hunden und für das Herumtollen im neuen Zuhause. Durchfall kann ein häufiges Anzeichen für Stress sein, deshalb sollte ein Mittel dagegen in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen.

Gefahren
Parasiten sind die größten Gefahren für Ihren Vierbeiner im Urlaub. Gegen manche kann geimpft werden, gegen viele leider nicht. Einheimische Hunde sind in der Regel immun, der Neuankömmling meist nicht. Das Risiko das von vielen streunenden Hunden ausgeht, sollte nicht unterschätzt werden.

Hier eine Übersicht der am häufigsten verbreiteten Parasiten in Europa:

  • Babesiose wird durch Zecken übertragen, Impfung ist möglich, Zeckenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländer, Tropen, Ungarn, Süd- und Westschweiz
  • Leishmaniose wird durch kleine Fliegen übertragen, Insektenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländern
  • Filariose wird durch blutsaugende Insekten übertragen, Insektenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländer, vor allem Spanien
  • Hepatozoonosis wird durch Zecken übertragen, Zeckenspray hilft, kommt vor in Italien und Frankreich, Afrika, Südostasien, Indien, Mittlerer Osten,

Behalten Sie Ihren Hund im Auge, damit ihm giftiges Kleingetier wie Spinnen, Schlangen oder Skorpione nicht gefährlich werden können.

Versicherungen
Denken Sie über eine Hundehaftpflicht-Versicherung nach, für den Fall, dass etwas zu Bruch gehen sollte. Da diese in der Regel auch Schäden an gemieteten Objekten abdeckt, ist diese Versicherung für den Urlaub und für zu Hause eine gute Idee.

Sie können auch eine Reiserücktritt-Versicherung abschließen, falls Ihr Hund krank wird. Die Würzburger Versicherungs-AG oder die Allianz Versicherung bieten diese an.

Checkliste

Damit im Hundegepäck alles vorrätig ist, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Sachen kurz notiert:

  • Dokumente: Heimtierausweis mit Impfstatus, evtl. die Versicherungsunterlagen
  • Telefonnummer Ihres Tierarztes, evtl. die Adresse eines Tierarztes vor Ort
  • Hundereiseapotheke: Zecken- und Insektenspray, Sonnenschutz, Mittel gegen Durchfall
  • Transportbehälter oder Hundekorb ausgestattet mit Lieblingsdecke oder Kissen
  • Leine mit Halsband und Namensschild mit den nationalen und internationalen Kontaktdaten
  • evtl. Maulkorb
  • Kamm, Bürste, Pflegemittel
  • Handtücher und Einwegtücher
  • Plastikbeutel/Doggybags
  • Futter- und Wassernäpfe
  • sein gewohntes Futter in ausreichender Menge
  • Wasser für Unterwegs
  • Hundespielzeug, Knochen, Leckerlis

Design Katzenbetten: Stilvolle Ruheoasen für Ihre Katze und Ihr Zuhause

Warum Design und Komfort Hand in Hand gehen.

Ein Katzenbett ist mehr als nur ein Schlafplatz für Ihren Liebling – es ist ein Rückzugsort, der Geborgenheit schenkt. Viele Katzenhalter kennen das Dilemma: Wie findet man ein Designer-Katzenbett, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch den Schlafgewohnheiten der Katze entspricht? Wir zeigen Katzenbetten die Funktionalität und den besten Liegekomfort mit exklusiver Ästhetik vereinen. Diese Katzenbetten sorgen dafür, dass Ihr Vierbeiner das Katzenbett annimmt, sich rundum wohl fühlt, ohne Kompromisse beim Wohnstil einzugehen.

 

Designer-Katzenbett Rondo im Bauhaus-Stil von pet-interiors

Design Katzenbett Rondo von pet-interiors im Bauhaus-Stil mit LeCorbusier-Liege

 

Worauf Sie beim Kauf eines Design Katzenbettes achten sollten:

Materialien mit Stil und Funktion: Hochwertige Materialien wie Filz, Leder oder Latex sorgen nicht nur für Langlebigkeit und gesunden Liegekomfort, sie fügen sich selbstverständlich harmonisch in ein modernes Wohnkonzept ein.

Ergonomisches Design: Katzen bevorzugen erhöhte Schlafplätze und/oder umschlossene Betten, die ihnen Sicherheit und Ruhe geben. Achten Sie auf Formen, die die natürlichen Schlafgewohnheiten Ihrer Katze unterstützen. Damit die Katze das Bett auch annimmt, muss die Liegefläche ergonomischen Gesichtspunkten entsprechen, eine orthopädische Latexfüllung wirkt dabei wie ein Katzenmagnet.

Harmonische Farbwahl: Natürliche Farbtöne wie Grau, Beige oder sanftes Braun wirken edel und lassen sich problemlos mit verschiedenen Einrichtungsstilen kombinieren. Trendfarben wie rot, türkis oder aubergine setzen stilvolle Akzente.

Nachhaltigkeit und Pflegeleichtigkeit: Die in Bayern hergestellten Produkte sorgen für eine lange Lebensdauer. Die umweltfreundlichen, natürlichen Materialien, die abnehmbaren und waschbare Bezüge garantieren eine hygienische Umgebung, die Katzen sehr zu schätzen wissen. Dabei können auch noch nach Jahren Bezüge und einzelne Komponenten nachbestellt werden.

 

 

Die schönsten Design Katzenbetten für Ihr Zuhause

Ob minimalistisch oder luxuriös – es gibt für jeden Stil das passende Katzenbett. Hier einige inspirierende Modelle:

 

3D gedrucktes Design Katzenbett Cocoon von pet-interiors

Das zeitgemäße Katzenbett COCOON: Perfekt für moderne Wohnkonzepte mit klaren Linien.

Katzenbett rund, Bloom mit hohem Rand

Das geräuscharme Kuschel-Nest BLOOM: Ideal für Katzen, die es ruhig und warm lieben.

Design Katzenbett Rondo Stand Filz von pet-interiors

Der erhöhte Ruheplatz RONDO: Reduzierte Formen und natürliche Materialien für einen zeitlosen Look.

 

Fazit: Stil und Komfort müssen sich nicht ausschließen

Ein Design Katzenbett ist die perfekte Lösung für alle, die ihre Liebe zu stilvollem Wohnen mit dem Wohl ihres Haustiers vereinen möchten. Mit der richtigen Wahl schaffen Sie die perfekte Ruheoase für Ihre Katze, die gleichzeitig Ihr Zuhause bereichert. Lassen Sie sich von den stilvollen Modellen auf pet-interiors.com inspirieren und finden Sie das perfekte Katzenbett für Ihren Liebling!

 

 

Welche Pflanzen sind giftig für Katzen?

Rote Kurzhaar-Katze in hochgewachsener Kräuterwiese

Um den Stubentigern ein gemütliches und sicheres Zuhause zu bieten, ist es wichtig zu wissen, was für Katzen giftige Pflanzen sind. Welche Pflanzen in der Wohnung dem Stubentiger gefährlich werden können und welche harmlos sind, haben wir in unserem Beitrag ausführlich aufgelistet. Diese Listen können Sie am Ende des Beitrages bequem herunter laden.

Es gibt viele Pflanzen die für die Miezi unbedenklich sind und einige, die dem Stubentiger richtig Freude machen. Man denkt, Mutter Natur hat es eingerichtet, dass Tiere automatisch erkennen, welche für Katzen giftige Pflanzen sind und welche nicht. Leider ist das nicht immer so. Es ist sicherer, sich nicht darauf zu verlassen, dass der Stubentiger schon weiß was gut oder schlecht für in ist. Stellen Sie ausschließlich katzensichere Grün-Deko auf. Freigänger Katzen sind besser im Erkennen der pflanzlichen Gefahren, aber auch hier gilt: Sicherheit geht vor!

Das sind für Katzen giftige Pflanzen:

Es gibt eine große Anzahl von giftigen Zimmerpflanzen. Um unser Kätzchen in Sicherheit zu wissen, lohnt es sich alle Pflanzen durchzugehen und die für unseren Stubentiger giftigen Pflanzen auszusortieren. Diese können Sie beim nächsten Besuch den Eltern oder Freunden vermachen, vorausgesetzt diese haben keine vierbeinigen Mitbewohner. Über die Orchideen gibt es unterschiedliche Meinungen. Da es eine unglaubliche Vielzahl von Orchideen gibt, sind diese noch nicht verlässlich untersucht. Wir raten von Orchideen als Zimmerpflanze in einem Katzenhaushalt ab.

Welche Schnittblumen sind giftig für meine Katze?

Grundsätzlich sind alle Schnittblumen, außer sie kommen aus dem eigenen Garten, nicht gut für unsere Samtpfote. Schnittblumen werden in der Regel stark mit Pflanzenschutzmittel besprüht und sind, auch wenn sie selbst nicht gefährlich sind, sekundär für den Stubentiger giftig. Die gefährlichste Schnittblume ist die Lilie. An ihr ist alles, auch der Blütenstaub giftig. Tulpen können zu Magen- und Darmreizungen führen und Bauchkrämpfe auslösen. Als Frühlingsbote ist die Osterglocke (gelbe Narzisse) beliebt. Auch diese Schnittblume löst wie das Schneeglöckchen bei unseren Katzen Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Koliken aus. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihr Stubentiger kein Wasser aus den Vasen trinken kann. Auch das ist in den meisten Fällen giftig.

Wie erkenne ich, ob meine Katze sich vergiftet hat?

Sollten diese typischen Symptome bei Ihrem Tier auftauchen, ist es sehr wichtig schnell zu reagieren und sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Eine Vergiftung mit Pflanzen kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Die Symptome einer Pflanzenvergiftung sind:

  • Durchfall und/oder Erbrechen
  • Atemprobleme
  • Krämpfe und Koliken
  • Lähmungserscheinungen
  • Schwierigkeiten in der Koordination
  • extremer Speichelfluss
  • zunehmende Schwäche

Welche Pflanzen sind geeignet für meinen Stubentiger?

Es gibt eine Vielzahl von geeigneten und für Katzen ungiftige Pflanzen für den Garten, Balkon und Innenraum. Bitte achten Sie hier auf toxischen Dünger und fragen Sie beim Kauf nach, ob die Pflanzen mit chemischen Mitteln behandelt wurden.

Gesunder Knabberspaß für die Katze

Am einfachsten ist es, fertig gezogenes Katzengras im Zoofachgeschäft oder im Baumarkt zu kaufen. Bitte achten Sie darauf, dass es nicht gedüngt und mit Pflanzenschutzmittel behandelt ist. Sie können auch einfach im Biomarkt Weizen-, Gerste- und/oder Hafersaat kaufen. An einem geschützten, hellen und warmen Platz können Sie die Saat mit etwas Erde und Wasser treiben lassen. So haben Sie einen gesunden Knabberspaß für Ihre Katze selbst gezogen.

Eine tolle Übersicht über geeignete und ungeeignete Pflanzen zeigt die Seite www.botanikus.de

Welcher Hund passt zu mir?

Kleiner Welpe liegt auf einem Hundekissen von pet.interiors

Endlich zieht ein Hund bei uns ein!

Endlich ist eine Entscheidung gefallen, ein Hund soll als neues Familienmitglied einziehen. Dabei stellt sich natürlich die Frage: Welcher Hund passt zu mir? Die wichtigsten Dinge Sie denken sollten, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Wie soll der Hund aussehen?

Jedem ist klar, dass das Aussehen nicht an erster Stelle stehen soll. Natürlich entscheidet man sich für einen Hund der einem auch gefällt. Die Auswahl an Hunden ist riesig. Vom Rasse- bis zum Fundhund, vom kleinen über mittlere bis zu großen Hunden, mit langen Haaren oder kurzen, von zierlichen Hunden oder echten Kraftpaketen, die Vielfalt an Hunden ist groß.

Wie ist meine Wohnsituation?

Es macht einen großen Unterschied ob Sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Auf dem Land ist der Weg in die Natur meist recht kurz, in der Stadt kann die Strecke zum nächsten Park lang sein. Für die kurze Pipirunde ist das nicht so entscheidend, aber einmal am Tag will der Hund ja richtig ausgepowert werden.
Es macht ebenso einen Unterschied, ob Sie ein Eigenheim besitzen oder eine Wohnung. Bei einem Eigenheim mit Garten muss man erst mal keine Rasse ausschließen.

Leben Sie in einer Wohnung sollten Sie zuerst abklären ob eine Hundehaltung grundsätzlich erlaubt ist. Ist diese Frage geklärt, gilt es folgendes zu bedenken: 
Wird Ihre Wohnung im Sommer recht heiß? Dann eignen sich hitzeempfindliche Hunde wie der Mops oder die Französische Bulldogge nicht. Liegt die Wohnung nicht im Erdgeschoss sollten Sie daran denken, dass größere Hunde früher oder später Probleme beim Treppensteigen bekommen.
Ist die Wohnung hellhörig ist es im Sinne einer guten Nachbarschaft sich für einen ruhigen Hund zu entscheiden.

Lieber ein Rassehund oder ein Mischling?

Jeder Hund ist anders, egal ob es sich um einen Mischling oder eine Rasse handelt. Rassehunde werden verlässliche Charaktereigenschaften zugeschrieben, wobei Hunde aus dem Tierheim oft die treuesten Begleiter sind.
Rassehunde die speziell für die Jagd (Münsterländer, Retriever, Beagle…) gezüchtet werden, besitzen ausgeprägte Instinkte und Eigenschaften die beachtet werden müssen.

Ein Leben in Familien ist für den Jagdhund in der Regel kein Problem, wenn auf seine Charaktereigenschaften Rücksicht genommen, ihm ausreichend Auslauf und Bewegung zuteil wird. Er eignet sich in der Regel nicht als „Kuschelhund“, was vor allem Kinder früh lernen sollten.
Das gleiche gilt für Hütehunde (Border Collie, Australien Shepherd, …) Diese Hunderassen müssen und wollen beschäftigt werden und benötigen viel Auslauf. Wird der Hund nicht in seinem Fachgebiet eingesetzt wird, sollte man darauf achten, den Hund zielgerichtet auszulasten. Dafür bieten sich verschiedene Hundesportarten wie Fährtensuche, Mantrailing oder die Arbeit im Wasser an. Man muss sich bewusst sein, das diese Beschäftigung zeitintensiv aber unbedingt notwendig ist.

Welche Hundegröße passt zu mir?

Leben kleine Kinder im Familienverbund, sollte der Hund eine mittlere Größe nicht überschreiten. Große Hunde können ziemlich ungestüm sein, mittelgroße oder kleine Hunde sind da die bessere Wahl. Es empfiehlt sich ein eher gutmütiger Hund als ein lebhafter Wirbelwind.
Wer körperlich nicht so fit ist, sollte sich ebenfalls eher für einen mittelgroßen bis kleinen Hund entscheiden. Große Hunde müssen im Notfall gehalten werden können und benötigen mehr Auslauf als mittel- bis kleine Rassen. Denken Sie bei der Größe daran, dass Sie evtl. verreisen. Stehen Urlaube mit dem Flugzeug an, dürfen nur kleine Hunde als Handgepäck mit in der Kabine reisen. Fahren Sie mit dem Auto in Urlaub, steht genügend Platz für einen großen Hund zur Verfügung.

Der kleine Chihuahua liegt auf dem Hundekissen von pet.interiors.
Der kleine Chihuahua gilt als sehr eigenständig und schwer erziehbar:-)

Welpe oder Erwachsener Hund?

Natürlich ist ein junger Hund mit nichts zu vergleichen und herzerwärmend goldig. Sie sollten den Aufwand zu einer guten Erziehung nicht unterschätzen. Die ersten Wochen mit einem Welpen sind ein Full-Time-Job. Erst müssen Sie lernen die Blase zu kontrollieren, die Erziehung bis der Hund alle Kommandos beherrscht ist anstrengend. Normalerweise ist die Erziehung bei einem erwachsenen Hund bereits erfolgt. Die Mitarbeiter im Tierheim können ihre Hunde in der Regel recht gut einschätzen und beraten Sie dementsprechend gut.

Was kostet ein Hund?

Grundsätzlich sind große Hunde teurer als kleine Hunde. Das liegt daran dass sie deutlich mehr fressen, auch die Ausstattung (großes Hundebett, Leinen, ect. ) sind teurer. Die Hundesteuer ist für kleine und große Hunde gleich, lediglich Listenhunde (Kampfhunde) müssen in der Regel viel mehr bezahlen.
Rassehunde kosten in der Anschaffung im Durchschnitt zwischen 700 und 1.500 €. Mischlingshunde aus dem Tierheim kosten deutlich weniger.

Lieber ein Weibchen oder ein Männchen?

Ebenso das Geschlecht sollte bei der Auswahl des Hundes eine Rolle spielen. Hundeweibchen gelten als verschmuster, anschmiegsamer und leichter zu lenken. Rüden gelten als selbstbewusster, ungehorsamer und testen ihre Grenzen mehr aus. Denken Sie ebenfalls daran, dass Hündinnen zweimal im Jahr läufig werden und Rüden mehr zum Streunen neigen.

Wie viel Zeit benötigt mein Hund?

Sind Sie Single und arbeiten viel, sollten Sie eine Hundehaltung überdenken, außer Sie dürfen den Hund mit ins Büro nehmen. Selbstverständlich bleibt ein Hund mal ein paar Stunden alleine. Wenn Sie auf das Wohl des Hundes bedacht sind, sollte möglichst oft jemand da sein, der sich um das Tier kümmern kann. Hunde sind Rudeltiere und sind nicht gerne alleine. Bei der Anschaffung eines Welpen sollten Sie daran denken, dass ein zweiwöchiger Urlaub nicht reicht, bis die Eingewöhnungsphase und Erziehung abgeschlossen ist. Der kleine Hund benötigt besonders viel Zeit zum Gassi gehen, für die Welpenschule und die anschließende Hundeschule. Diese Arbeit kann innerhalb einer Familie besser verteilt werden.

Lieber einen aktiven oder lieber einen gemütlichen Hund?

Sind Sie eher sportlich und aktiv oder lassen Sie es lieber ruhig angehen? Danach sollte sich die Wahl des Hundes richten, wobei ein ausgelasteter Hund dem genügend Abwechslung geboten wird, sich zuhause ausgeglichen und ruhig verhält. Für aktive Menschen eignen sich unter anderem der Labrador, Rhodesien Ridgeback oder Pudel. Als ruhige Hunde gelten die Französische Bulldogge, der Labradoodle oder der Basset.

Junger Ridgeback schläft entspannt auf seinem Hundekissen mit passendem Kopfkissen von pet-interiors
Nach einem ausgiebigen Powerwalk ist auch ein aktiver Hund mal müde.

Wie hoch ist der Erziehungsaufwand?

Grundsätzlich muss jeder Hund erzogen werden, um mit ihm einen treuen, unaufdringlichen und zuverlässigen Begleiter zu haben. Intelligente, bewegungsfreudige Hunde wie der Border Collie oder Australian Shepherd benötigen eine extrem zeitintensive Erziehung. Ihre Bedürfnisse sind viel höher sind als bei einem Hund mit schlichterem Gemüt. Wer diese Zeit nicht aufwenden kann, sollte sich nach einem gemütlichen Anfängerhund umsehen.

Wie groß ist der Pflegeaufwand?

Hier kann auch nichts verallgemeinert werden, der Pflegeaufwand ist recht unterschiedlich. Kurzhaarhunde wie zum Beispiel die Französische Bulldogge ist sehr pflegeleicht. Da genügt es, den Hund zwei mal die Woche zu bürsten. Mehr Aufwand machen die Draht- und Rauhhaar-Arten wie der Foxterrier oder der Dackel. Sie müssen alle paar Monate getrimmt werden und während dem Fellwechsel muss mehr gebürstet werden. Den grössten Pflegeaufwand hat man mit langhaarigen Hunden, vor allem wenn diese über viel Unterwolle verfügen. Da ist regelmäßiges Bürsten Pflicht um Verfilzungen vorzubeugen.

Was mache ich bei einer Hundehaarallergie?

Bei einer Hundehaarallergie muss die Hoffnung auf einen Vierbeiner nicht aufgegeben werden. Es gibt Rassen die für Allergiker gut geeignet sind. Dieses Thema behandele ich ausführlich in einem meiner nächsten Beiträge Allergikerhunde – welche Rassen kommen in Frage?.

Welche Katze passt am besten zu mir?

getigerte Hauskatze Gisela im Portrait

Hauskatze Gisela ist eine typische Tierheimkatze.

Die Entscheidung ist gefallen, eine Katze soll unser Leben bereichern und einziehen. Aber welche Katzenrasse passt am besten zu mir? Jede Rasse hat unterschiedliche Charaktereigenschaften und Bedürfnisse. Es sollte genau geprüft werden, welche Bedingungen kann ich einer Katze bieten. Was habe ich für Vorstellungen vom Zusammenleben mit dem neuen Mitbewohner? Denn eines ist klar: Nicht jede Katzenrasse passt zu jedem Menschen.

Bevor der Stubentiger bei Ihnen einzieht, sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Ansprüchen der jeweiligen Katzenrasse genügen können. Manche Rassen sind sehr unabhängig und freiheitsliebend, andere Katzen sind ruhig und sind als Wohnungskatzen glücklich. Überlegen Sie auch gut, welchen Typ Katze Sie eigentlich suchen.

Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen hilft Ihnen, die Katzenrassen die für Sie in Frage kommen, einzugrenzen.

Wieviel Platz habe ich?

Leben Sie in einer Stadtwohnung ohne Balkon und Garten, eignen sich ruhige, menschenbezogene Rassen wie z.B. die Ragdoll oder Bombay. Es sind eher ruhige Wohnungskatzen die sich geschmeidig und elegant bewegen. Sie gelten als freundlich, ausgeglichen, neugierig und anhänglich. Sie können dem Menschen auf Schritt und Tritt folgen und sind für Kinder gut geeignet.

Ragdolls - Katzenrasse

Ragdolls sind sehr menschenbezogen und eignen sich gut für eine Stadtwohnung.

Kann ich meiner Katze Freilauf bieten?

Können Sie der Katze Freilauf gewähren, eignet sich eher eine Norwegische Waldkatze, die Europäisch Kurzhaar oder eine klassische Hauskatze. Diese bewegungsfreudigen und freiheitsliebenden Tiere lieben es in Garten und Natur herumzustreifen und ein unabhängiges Katzenleben zu führen. Sie haben viel Temperament und behalten ihre Spielfreude bis ins hohe Alter.

Wie viel Zeit habe ich und wie viel davon verbringe ich zuhause?

Viele Katzen leben gerne in Gesellschaft und hassen es, alleine zu sein. Ist in Ihrem Haushalt den ganzen Tag niemand als Ansprechpartner zu Hause, ist es ratsam, eine zweite oder mehr Katzen zu halten. Die Siam oder Balinese, verbringt lieber Zeit mit Ihrem Futtergeber als mit Artgenossen. Diese Katzenrasse ist sehr anhänglich und will die Aufmerksamkeit ungern mit anderen Lebenswesen teilen. Sie sind willensstark und mit Durchsetzungsfähigkeit ausgestattet. Sie müssen viel Zeit für Fürsorge und Zuwendung aufbringen können. Ebenso zeitintensiv gestaltet sich die Fellpflege bei langhaarigen Katzen wie der Perser. Eine tägliche, ausgiebige Fellpflege ist notwendig und zeitaufwändig.

Siamkatzen mit Designerbett von pet.interiors

Siamesen gelten als unterhaltunsfreudige Katzen und sprechen gerne mit ihren Besitzern.

Auf welche Charaktereigenschaft kommt es an?

Die Entscheidung sollte auf jeden Fall nicht nach der Optik getroffen werden, sondern nach den Charaktereigenschaften die der neue Hausbewohner mitbringt. In einer lebhaften Familie fühlt sich eine aufgeweckte und anpassungsfähige Rasse wie die Selkirk Rex, die Ocicat oder die Singapura am wohlsten. Führen Sie ein ruhiges, stressfreies und geregeltes Leben, sind die Korat, die Snowshoe und die Nebelung die richtige Wahl als Wegbegleiter.

Wieviel Erfahrung habe ich im Umgang mit Katzen?

Haben Sie noch keine Erfahrung mit Katzen gesammelt? Dann sollten Sie sich für eine umgängliche Rasse wie die German Angora oder die Raga Muffin entscheiden. In dem Fall ist es nicht ratsam sich für eine Balinese oder Russisch Blau zu entscheiden. Diese Rassen gelten als eigensinnig und sind keine Anfängerkatzen.

Rassekatze Russisch Blau im Designer-Katzenkorb | pet.interiors

Die Rassekatze Russisch Blau eignet sich nicht gut als Anfängerkatze.

Wie viel Kommunikation ist mit einer Katze möglich?

Auch ist zu überlegen, ob Sie eine Katze möchten die mit Ihnen kommuniziert. Eine Siam oder die Sokoke gilt als recht gesprächig. Fühlen Sie sich von ständigem miauen und gemaunze gestört, sollten Sie sich lieber für eine ruhige Devon Rex oder Sibirische Katze entscheiden.

Hauskatze oder lieber eine Rassekatze?

Hauskatzen gelten als gesundheitlich robust und wenig anfällig für Krankheiten. Die Auswahl an Farben und Mustern ist groß und vielfältig. Wenn Sie einer Samtpfote aus dem Tierheim ein neues Zuhause schenken, verbringen Sie zudem eine gute Tat. Es warten Unmengen Hauskatzen, darunter auch Jungtiere im Tierheim auf ihren Lieblingsmenschen. Hauskatzen haben in der Regel einen großen Freiheitsdrang, den sie gerne in einem Garten oder der Natur nachgehen müssen.

Rassekatzen sind dafür pflegeintensiver und anfälliger für ihre rassetypischen Krankeiten. Vor dem Kauf lassen die Charakterzüge umso besser einschätzen. Ein Züchter muss mit viel Bedacht ausgewählt werden, um nicht auf einen Anbieter hereinzufallen, der Schwarzzucht betreibt oder der gewissenlos vermehrt.

Hauskater Fynn mit wunderschöner Zeichnung

Fynn ist ein wunderhübscher Hauskater mit toller Zeichnung.

Stimmt alles, dann wird das Zusammenleben prima!

Ziehen Sie alle wichtigen Faktoren wie Platz, Zeit, Umfeld, Wesen und Lautstärke in Erwägung. Es ist nicht einfach wird sich dafür aber lohnen. Eine temperamentvolle Katze in einer viel zu kleinen Wohnung, ebenso ein zurückhaltendes Tier in einer lauten Großfamilie​ wird nicht glücklich werden. Katzen können auf die falschen Lebensumstände aggressiv oder apathisch reagieren, was dann im Gegenzug den Katzenbesitzer unglücklich werden lässt.
Eine gutüberlegte Katzenwahl, die perfekt zu Ihrer Lebenssituation passt, wird Ihr Leben unbeschreiblich bereichern. Sie werden sehr schnell sehr gute Freunde werden und auch ein Leben lang bleiben.

Weimeraner mit Norwegischen Waldkatzen

Stimmt alles gelingt sogar das Zusammenleben mit Weimaraner und Norwegischen Waldkatzen .

Giftköder – eine tödliche Gefahr für unsere Hunde

Vorsicht Giftkoeder

Für uns als Hundeliebhaber*innen ist es unvorstellbar, aber es gibt Hundehasser*innen, die Giftköder platzieren. Überall wo Hunde regelmäßig anzutreffen sind, können diese versteckt sein. Es sind mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen bestückte Wurstabschnitte, Fleischstücke oder Hunde-Leckerlies. Diese werden mit tragischen Folgen von unseren geliebten Tieren zu sich genommen.

Damit Sie im Notfall vorbereitet sind, haben wir ein paar nützliche Tipps für Sie
zusammen gestellt.

Die wichtigste Regel ist:

Auch wenn es nur der kleinste Verdacht ist, zögern Sie nicht und bringen Sie Ihren
Hund sofort zum Tierarzt*ärtzin. Denn hat Ihr Vierbeiner wirklich einen Giftköder geschluckt, kann dieser innerhalb kürzester Zeit erste Vergiftungsanzeichen verursachen.

Die ersten Anzeichen einer Vergiftung können sein:
– Erbrechen
– übermäßiges Hecheln
– weißer Speichelfluss
– blasse Schleimhäute
– veränderte Pupillen
– Teilnahmslosigkeit

Leider machen sich die Anzeichen nicht immer sofort bemerkbar und vieles hängt sehr von der Art des Giftköders ab.

 

Rattengift

Das verhängnisvolle an Rattengift ist, dass erste Anzeichen erst nach einigen Tagen auftreten können. Typische Anzeichen für eine Vergiftung mit Rattengift sind Erbrechen, Müdigkeit, blutiger Durchfall und eine niedrige Körpertemperatur. 2-3 Tage nach der Aufnahme des Rattengiftes treten Blutungen auf Schleimhäuten und aus Körperöffnungen auf und meist verstirbt der Hund innerhalb von 3-5 Tagen an Organversagen.

 

Insektenbekämpfungsmittel Schneckenkorn

Auch das Insektenbekämpfungsmittel Schneckenkorn wird oft zum Vergiften von Ködern benutzt. Es wirkt viel schneller als Rattengift und erste Vergiftungs-erscheinungen können bereits nach 30 Minuten auftreten. Bitte suchen Sie so schnell als möglich einen Tierarzt*ärtzin auf. Sobald das Gift in den Blutkreislauf gelangt ist, kann der Tierarzt*ärtzin nur noch symptomatisch behandeln. Das perfide am Schneckenkorn ist sein süßlicher Geschmack, deshalb wird es gerne von Hunden und auch von Katzen gefressen.

Betäubungsmittel

Da Hundehasser*innen alles nutzen, was ihnen für ihre Zwecke nützlich erscheint, können Köder auch mit Betäubungsmitteln versetzt sein. Hat Ihr Liebling einen dieser Köder geschluckt, treten Anzeichen wie Bewusstseinsverlust oder Torkeln innerhalb von sehr kurzer Zeit auf.

Mit scharfkantigen Gegenstände gespickte Köder.

Hat Ihr Tier einen Köder gespickt mit Nägeln, Rasierklingen oder Metallspitzen gefressen, bemerken Sie das häufig an Blut im Maul Ihres Vierbeiners. Auch hier gilt so schnell als möglich den Weg zum Tierarzt*ärtzin antreten und den Besuch möglichst schon von unterwegs aus ankündigen.

Verdacht auf eine Vergiftung?

1. Unterlassen Sie unbedingt eine Selbstmedikation.
2. Rufen Sie sofort einen Tierarzt*ärtzin oder eine Tierklinik an und kündigen Sie     den Notfall an.
3. Fahren Sie sofort und unverzüglich mit Ihrem Hund zur tierärztlichen Behandlung.

Keine Selbstmedikation!

Sie finden im Internet jede Menge Erste-Hilfe-Tipps bei Vergiftung, allerdings sind die meisten Tipps kaum praktikabel und können sogar lebensgefährlich sein. Bitte bringen Sie Ihren Hund auf keinen Fall zum Erbrechen, denn sollte er scharfkantige oder ätzende Stoffe geschluckt haben, könnte sich sein Zustand erheblich verschlimmern.

Auch die Gabe von Aktivkohle kostet vielleicht lebenswichtige Zeit. Kohletabletten
binden zwar Giftstoffe im Körper, aber die notwendige Dosierung orientiert sich am
Körpergewicht des Hundes.

Im Notfall zählt wirklich jede Sekunde, deshalb kontaktieren Sie sofort einen
Tierarzt*ärtzin und kündigen Sie sich an, um schnellstmöglichst behandelt zu werden. Die schnelle und sofortige Behandlung kann das Leben Ihres Hundes retten.

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Adresse und Telefonnummern von umliegenden Tierarzt*ärtzin und Tierkliniken.
Auch wenn Sie sich im Urlaub befinden, ist dies vielleicht lebensrettend.

Giftköder auch in Ihrer privaten Umgebung.

Leider kommt es auch unter Nachbarn zu absichtlichen Vergiftungen von Hunden und Katzen. Es kann sein, dass sich Anwohner durch das Hundegebell gestört fühlen. Lassen Hundehalter*innen Ihren Vierbeiner in die Einfahrt oder den Vorgarten des Nachbarn koten, ist Ärger vorprogrammiert. Das als störend empfundene Tier ist leider nur einen Giftköderwurf über den Gartenzaun entfernt.

Wie vermeide ich, dass mein Vierbeiner einen Giftköder zu sich nimmt?

Dazu mehr in unserem nächsten Blogbeitrag: Kann ich verhindern, dass mein Hund einen Giftköder frisst?

Welche Pflanzen sind giftig für meinen Hund? Mehr dazu finden Sie hier: