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Hund im Winter: Gesund und sicher durch die kalte Jahreszeit.

Der Herbst steht vor der Tür und wir können einiges tun um unseren Hund auf den Winter vorzubereiten. Wie das Fell und die Pfoten unseres 4beiners das Winterwetter gut überstehen und welche veränderten Ernährungsansprüche in der kalten Jahreszeit gelten, beschreiben wir in unserem Blog Beitrag „Hund im Winter“. Auch das Thema Sicherheit kommt nicht zu kurz, denn gut sichtbare, reflektierende Kleidung und Halsbänder erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr und beim abendlichen Gassi gehen. Mit unseren Tipps kommt der Hund gesund und sicher durch die Wintermonate.

Unsere Tipps damit der Hund im Winter gesund bleibt.

Sicher mit dem Hund durch den Winter.

Jetzt im Herbst werden die Tage wieder kürzer. Da bleibt es nicht aus, dass die Gassi Runden in der abendlichen Dunkelheit stattfinden. Damit die anderen Verkehrsteilnehmer uns und unseren Hund im Winter rechtzeitig sehen, sind reflektierende Kleidung, Leinen, Halsbänder und Blinklichter wichtig, um unsere Sicherheit zu gewähren. Nicht nur der Hund, auch das Herrchen muss gut sichtbar sein. Helle Kleidung, reflektierende Jacken und Blinklichter erhöhen die Sicherheit und Sichtbarkeit sehr. Zur Sicherheit sollten Sie und Ihr Hund stark befahrene Straßen nur an gut einsehbaren und beleuchteten Stellen überqueren. Um die Hinterlassenschaften des Hundes gründlich einsammeln zu können empfiehlt sich die Mitnahme einer Taschenlampe. Die hilft ebenfalls um sich auf unbekannten Wegen sicher fortbewegen zu können und dem Hund helfen zu können, sollte er sich etwas in die Pfote getreten haben.

Die Jagdsaison beginnt auch im Herbst. Achten Sie bei Waldspaziergängen unbedingt darauf, dass Ihr Hund von Jägern rechtzeitig gesehen wird. Dazu empfiehlt sich eine Warnweste für den Vierbeiner. Auch sollten Sie beachten, dass der Hund Wildtiere wahrnimmt, die wir gar noch nicht sehen. Sollte Ihr Hund nicht sicher abrufbar sein, bitte unbedingt mit einer Schleppleine laufen.

Im Herbst ist die Zeit des Fellwechsels.

Regelmäßiges bürsten hilft Ihrem Hund im Winter beim Fellwechsel. Es entfernt die abgestorbenen Haare. Die Luft kann im Hundefell wieder besser zirkulieren was für die Wärmeregulation besonders wichtig ist. Die körpereigene Fettschicht der Haut dient dazu vor Kälte und Nässe zu schützen. Damit diese nicht zerstört wird ist es wichtig, auf häufiges Baden des Hundes zu verzichten. Nach einer matschreichen Gassi Runde entfernen Sie den Dreck so gut es geht mit einem feuchten Handtuch, trocknen dann das Fell gründlich ab und befreien es falls notwendig von Eisklumpen.

Vorsicht vor Zecken und Milben.

Auch in der kalten Jahreszeit gibt es Parasiten. Zecken sind im Herbst besonders aktiv den sie lieben feuchte Wetterbedingungen und milde Temperaturen. Untersuchen Sie Ihren Hund nach den Gassi Runden gründlich auf Zecken. Es empfiehlt sich auch im Herbst antiparasitäre Mittel zu verwenden, um Ihren Hund im Winter vor Zeckenstichen und den dabei übertragbaren Krankheiten zu schützen. Im umherliegenden Laub und Wiesen halten sich vermehrt die Herbstgrasmilben auf. Diese setzen sich mit Vorliebe am Bauch, in der Leiste, den Ohren und den Zehenzwischenräumen fest und sind manchmal als orange-rote Punkte erkennbar. Sie lösen Juckreiz aus und durch das vermehrte Kratzen des Hundes entstehen Sekundärinfektionen mit Entzündungen und Krusten. Suchen Sie einen Tierarzt auf, sollten Sie den Verdacht auf einen Herbstgrasmilbenbefall haben.

Pflege der Pfoten im Winter.

Mit heilen Pfoten kommt Ihr Hund durch den Winter, wenn Sie diese Pflegetipps beachten. Überprüfen Sie die Länge der Krallen regelmäßig. Die weichen Schnee- und Laubuntergründe schleifen die Krallen schlechter ab. Lassen Sie die Krallen durch den Tierarzt oder von einem ausgebildeten Hundefrisör regelmäßig kürzen. Empfindliche Hundepfoten leiden außerdem durch Streusalz und Splitt auf den Gassi Wegen. Vor dem Spaziergang ist es hilfreich die Pfote einzucremen. Nach der Gassi Runde spülen Sie am Besten die Pfote mit klarem Wasser ab um Salz und kleine Steine zu entfernen. Danach können Sie die Pfote nochmals dünn eincremen.

Mehr zum Thema Pfotenpflege und ein tolles Rezept für die Herstellung einer Pfotensalbe finden Sie hier.

Der gelenkkranke Hund im Winter.

Das nasskalte Wetter in Herbst und Winter ist für gelenkkranke Hunde nicht gut und kann zu einer Verschlimmerung der vorhandenen Symptome führen. Achten Sie unbedingt darauf, ob Ihr betroffener Hund im Winter verstärkt Schmerzen beim Laufen und damit ein schlechteres Gangbild aufzeigt. Beobachten Sie Ihren Hund beim gemeinsamen Spaziergang, ob er Schmerzen oder Beschwerden zeigt. Falls ja, kürzen Sie die Gassi Runden und gehen lieber einmal öfter vor die Türe. Halten Sie Ihren 4 Beinigen Liebling ausreichend warm, legen ruhig noch eine Decke ins Hundebett oder überlegen die Anschaffung eines orthopädischen Bettes von pet-interiors, um die Schmerzen des Tieres zu lindern. Sprechen Sie auch mit Ihrem Tierarzt über eine sinnvolle Schmerztherapie.

Dauer des Spaziergangs anpassen.

Bei kalter Witterung sollte der Hund beim Spaziergang immer in Bewegung bleiben, laufen Sie deshalb zügig und ohne längere Pausen. So bilden die Tiere ausreichend Körperwärme. Lassen Sie Ihren Hund auch nicht unnötig in der Kälte Sitzen oder Liegen, um ihn vor Erkältung und Blasenentzündung zu schützen. Passen Sie die Gassi Runde der Verfassung Ihres Hundes an und laufen zurück, sobald der Hund friert und sich unwohl fühlt. Gerade kleine, dünne, ältere, kranke und Hunde mit wenig Behaarung kommen mit der Kälte schwer zurecht. Für diese Tiere empfiehlt sich für die kalte Jahreszeit ein funktionaler Mantel um sie warm zu halten.

Bekommt mein Hund im Winter eine Erkältung?

Hunde können sich wie Menschen erkälten und zeigen die gleichen Symptome wie Husten, Niesen, Nasenausfluss und leichtes Fieber. Bei Erkältungsanzeichen bitte sofort einen Tierarzt aufsuchen, da Erkältungen beim Hund oft viel schwerwiegender verlaufen als bei uns Menschen.
Stärken Sie das Immunsystem Ihres Hundes durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund im Winter weder in der Wohnung noch draußen friert. Trocknen Sie den Hund nach jedem Spaziergang gründlich ab und schützen Sie Ihn notfalls mit einem wärmenden Mantel oder Pulli.

Die Ernährung des Hundes im Winter anpassen.

Durch die sinkenden Temperaturen steigt der Energiebedarf des Hundes. Für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur werden mehr Kalorien verbraucht als im Sommer. Erhöhen Sie die Futtermenge entsprechend und achten Sie auf eine bedarfsgerechte Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Durch die optimale Versorgung durch Nährstoffe bleibt Ihr Hund im Winter fit und gesund. Wenn Sie alle Tipps beachten kommen Sie und Ihr Hund durch den Winter und haben viel Freude an dem Wetter.

Mit der richtigen Vorbereitung macht das Winterwetter Ihrem Hund richtig Freude.

Hundekekse mit Kürbis

Es liegt ein Duft von Herbst in der Luft, da bekommen auch unsere Hunde Lust auf saisonale Leckereien. Dieses Rezept für Hundekekse mit Kürbis stimmt unsere Lieblinge kulinarisch auf den Herbst ein. Und uns schon mal auf die weihnachtliche Backzeit.

Auch dieses Rezept kann auf der Seite ganz unten herunter geladen werden.

Das stimmt unsere Hunde auf den Herbst ein: Ein leckeres Rezept für Hundekekse mit Hokaido Kürbis.

Zutaten für die Hundekekse mit Kürbis:

  • 200 g Dinkel-Vollkornmehl
    Ich benütze am liebsten Dinkelmehl für meine Hundekekse. Das habe ich immer im Haus und es besteht überwiegend aus Kohlehydraten in Form von Stärke. Zu seinem hohen Anteil an Eiweiß enthält es auch eine Menge B-Vitamine, Kalium, Magnesium sowie die Spurenelemente Eisen und Phosphor. Dinkel ist zudem recht robust und wird fast ohne Pestizide und Insektizide angebaut.
  • 200 g Kürbis
    Für meine Hundekekse mit Kürbis verwende ich einen Hokaido. Er ist reich an Nähr- und Ballaststoffen, enthält große Mengen Vitamin A, C, E, Magnesium, Kalium und Zink. Kürbis eignet sich gut als Zutat für Hundekekse und ist roh und auch angedünstet ein gesunder Snack für zwischendurch. Unter bestimmten Umständen kann Kürbis Cucurbitacine enthalten. Diese sind giftig für den Hund. Diese Bitterstoffe kommen bei Zierkürbissen und bei Kürbissen aus dem eigenen Anbau vor. Ob in dem Kürbisgemüse der Bitterstoff Cucurbitacin enthalten ist, können Sie einfach testen: versuchen Sie ein kleines Stück Kürbis. Ist er ungewöhnlich bitter, ist es ungeeignet für den Verzehr von Mensch und Tier. Der Mensch reagiert auf Cucurbitacine mit Erbrechen und Durchfall, ebenso der Hund. Es ist also ratsam, Zierkürbisse außerhalb der Reichweite von Hunden zu dekorieren. Falls Ihr Hund doch einen Zierkürbis zerbissen hat, suchen Sie bitte sofort einen Tierarzt auf, sollte der 4Beiner auffällig reagieren.
  • 2 Bio Eier
    Eier sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und ungesättigten Fettsäuren und versorgen den Hund mit wichtigen Nährstoffen. Der hohe Anteil an essentiellen Fett- und Aminosäuren können den Stoffwechsel der Fellnase unterstützen, zudem sind Eier reich an Protein und Fett. Aminosäuren regen die Zellbildung an und können den Stoffwechsel des Tieres unterstützen. Die Fettsäuren sorgen für einen gesunden Glanz im Fell und das im Dotter enthaltene Cholesterin und Lecithin wird für die Zellbildung benötigt. Werden die Eier gekocht oder wie in diesem Fall gebacken, besteht keine Gefahr der Übertragung von Salmonellen.
  • 1/2 Tl Kurkuma
    Das orientalische Gewürz verleiht unseren Leckerlies das gewisse Etwas. Es wirkt beim Mensch und beim Tier entzündungshemmend, antioxitativ, antibiotisch und schmerzlindernd. Kurkuma ist ein wahres Wundermittel.

Zubereitung:

  1. Den Kürbis gründlich waschen, klein schneiden, entkernen und in wenig Wasser weich dünsten.
  2. Mit dem Mehl, den Eiern und dem Kurkuma zu einem formbaren Teig kneten.
  3. Den Teig ausrollen und kleine Plätzchen ausstechen. Oder
  4. Kleine Scheiben davon abschneiden und auf ein Backblech verteilen.
  5. bei 180° ca. 20 min backen

Wichtig: Die Hundekekse mit Kürbis unbedingt in einer luftdurchlässigen Dose oder Tüte lagern, damit sie nicht schimmeln!

Katze und Hitze – Abkühlung für den Stubentiger

getigerte Hauskatze mit weißer Brust liegt im schattigen Gras

Bei großer Sommerhitze ist ein kühler Schattenplatz unter Bäumen ideal für den Stubentiger.

Katze und Hitze. Wie schaffe ich Abkühlung für die Katze.

Als Nachkommen von Steppenbewohnern lieben unsere Samtpfoten Wärme und den Sommer. Anders als ihren Vorfahren, tut Ihrer Katze Hitze nicht allzu gut. Heiße Sommertage sind eine großer Herausforderung für Ihre Stubentiger. Wie Sie dem Stubentiger das Leben im Sommer erträglich machen und Abkühlung für die Katze schaffen, können Sie hier nachlesen.

Wie kommen Katzen mit hohen Temperaturen zurecht?

In der Regel reagieren Katzen bei Hitze mit Trägheit. Sie bewegen sich bei Hitze viel weniger und suchen einen schattigen kühlen Platz um sich zurück zu ziehen. Bei zu großer Hitze hilft das nur begrenzt. Katzen besitzen viel weniger Schweißdrüsen als Menschen und können deshalb mit schwitzen ihren Wärmehaushalt nicht regulieren. Wie beim Hund versuchen Katzen durch Hecheln Kühlung zu erzeugen. Auch putzen sie sich häufiger, denn der Speichel feuchtet das Fell an und sorgt für Verdunstungskühle.

Unsere Tipps helfen Ihnen, es Ihrem Stubentiger bei heißen Temperaturen so angenehm wie möglich zu machen.

 

Mit feuchtem Fell für Abkühlung sorgen.

Wie ja bereits erwähnt, nutzen Katzen die Verdunstungskühle ihres Speichels für Abkühlung. Helfen Sie Ihrem Stubentiger, indem Sie einen Waschlappen anfeuchten und über das Fell Ihrer Katze streichen. Es hilft auch, zwischendurch mal die Katze mit feuchten Händen zu streicheln. Der positive Nebeneffekt ist dabei, dass sich die Katze weniger putzt und dabei weniger Flüssigkeit über den Speichel verliert.

Sorgen Sie für einen schattigen und kühlen Platz.

Freigänger suchen sich selbständig im Garten geeignete, schattige Rückzugsorte. Für die Stubentiger im Haus ist es etwas schwerer. Ein kühler Platz im Keller oder auf den Fliesen im Badezimmer bietet sich an. Es gibt auch extra Kühlmatten für Tiere. Diese sind selbstkühlend und leiten die Wärme sehr gut ab. Auch hilft das Lüften am frühen Morgen und späten Abend für Abkühlung im Wohnraum. Beschatten Sie tagsüber die Wohnung mit Rolladen und Jalousien. Idealerweise hat der Stubentiger einen mit Netz gesicherten Balkon, auf dem er sich unter Pflanzen einen Schattenplatz suchen kann. Bitte achten Sie auf die Pflanzen, denn viele der weit verbreiteten Zierpflanzen sind für unsere Katzen giftig. Hier finden Sie einen Beitrag zum Thema giftige Pflanzen und eine Liste zum download. Ungeeignet ist das Aufstellen von Ventilatoren. Schnell haben sich Katzen durch den ständigen Luftzug einen Bindehautentzündung eingefangen.

Stimmen Sie den Freigang auf die Außentemperaturen ab.

Wenn es geht, sollten sich die Katzen während der schlimmsten Mittagshitze im Haus aufhalten. Bei der starken Sommerhitze am Mittag ist die Gefahr am größten, einen Hitzschlag oder einen Sonnenbrand zu erleiden. Wenn es möglich ist, sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Katze und nur am frühen Morgen und späten Abend im Freien aufhält. Die meisten Stubentiger regeln das ja von alleine, achten Sie nur darauf, dass die Katze jederzeit Zugang zu einem kühlen Platz im Haus hat.

Wie erkenne ich einen Hitzschlag bei meiner Katze?

Steigt die Körpertemperatur auf über 39° Grad und zeigt das Tier ein unruhiges Verhalten deutet das auf einen Hitzschlag hin. Dunkelrotes Zahnfleisch, heftiges Hecheln und apathisches auf dem Bauch liegen sind weitere Hinweise. Bei diesen Anzeichen sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Damit die Katze Hitze besser verträgt, ist auch das richtige Futter wichtig.

Katzen trinken ja bekanntlich nicht so gerne und viel. Deshalb empfiehlt es sich an heißen Tagen Nassfutter anzubieten. Dadurch wird die Flüssigkeitszufuhr unterstützt. Während der besonders heißen Tage, benötigt Ihr Stubentiger weniger Futter als sonst, da der Kalorienverbrauch aufgrund der reduzierten körperlichen Aktivitäten sinkt. Stellen Sie Ihrem Liebling das Futter in kleinen, über den Tag verteilten Portionen an. Räumen Sie die Reste auch gleich weg. Das Futter verdirbt schnell an heißen Tagen und Sie ziehen sonst Fliegen damit an.

Wie animiere ich meine Katze zum Trinken?

Viel wichtiger als das richtige Futter ist das Trinken an heißen Tagen. Damit die Katze genügend Flüssigkeit aufnimmt, verteilen Sie viele Wassernäpfe im und um das Haus und in der Wohnung. Ist Ihre Katze ein Trinkmuffel, können Sie Ihr als Geschmacksträger etwas Thunfischaufguss mit in den Wassernapf füllen. Ungewürzte Hühnerbrühe aromatisiert das Wasser ebenso und animiert zum Trinken. Manche Stubentiger lieben es an Zimmerbrunnen oder am Wasserhahn zu trinken. Ein Wasserbrunnen im Wohnraum sorgt zusätzlich für ein gutes Raumklima.

Sind Insekten und Parasiten im Sommer gefährlicher?

Kontrollieren Sie Ihren Freigänger täglich und entfernen Sie Zecken, Flöhe oder Milben sofort. Auch andere Insekten sind im Sommer unangenehm. Benützen Sie aber keine Insektengifte denn Katzen reagieren sehr empfindlich auf Insektizide. Statten Sie Ihre Wohnung lieber mit Fliegengitter aus um die stechenden Plagegeister draußen zu lassen.

 

Hund und Hitze

Bei großer Hitze lieben es Hunde, sich im Wasser auszutoben und abzukühlen.

Hund und Hitze. Nützliche Tipps wie die heißen Tage gut überstanden werden.

Man muss sich ja nur vorstellen, Herrchen oder Frauchen müssen diese hohen Temperaturen im Pelzmantel ertragen. Dann ist vielleicht leichter nachzuvollziehen, wie sich der Hund bei Hitze fühlt. Da sich der Hund, anders als der Mensch, nicht über Schweiß abkühlen kann, unsere Vierbeiner besitzen nur wenige Schweißdrüsen, verträgt sich Hund und Hitze nicht so gut. Die Abkühlung funktioniert über das Hecheln. Starkes Hecheln sollte den Hundebesitzer bereits alarmieren um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wir haben hier mal einige nützliche Tipps zusammen gestellt, damit der heiße Sommer von unseren Hunden gut überstanden wird.

Abkühlung mit Wasser

Schwimmt der Hund gerne, ist eine Abkühlung im See, Fluß, Bach oder im Meer eine tolle Erfrischung. Ausgerüstet mit Schwimmspielzeug und Bällen ist der Badespaß eine gelungene Aktion. So macht Hund und Hitze sogar Spaß.

Hat der Hund nichts dagegen, kann er auch mit dem Gartenschlauch (beginnend an den Pfoten) abgespritzt werden. Das fangen der Wassertropfen macht fast jedem Hund Freude.

Ist der Gartenschlauch nicht der Freund des Vierbeiners, sorgt auch ein robustes Kinderplanschbecken für Abkühlung.

Gassi gehen im Sommer

Herrschen sehr hohe Temperaturen, legt man die ausgedehnten Gassi Runden in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend. Auf kühlen Rasenflächen oder schattigen Waldwegen ist der Spaziergang mit Hund und Hitze erträglich. Gerade bei älterer Tiere können sonst schnell Kreislaufprobleme auftreten.

Über den Tag sind nur kleine kurze Runden, möglichst nicht auf heißem Asphalt, angesagt. Während der Mittagsstunden steht ein Nickerchen im Schatten oder der kühlen Wohnung auf dem Programm.

Vermeiden Sie unbedingt Strecken auf Pflaster und Asphalt, freien Feldern und Wegen ohne Schatten. Prüfen Sie die Hitze des Straßenbelages, indem Sie die Hand auf den Belag pressen. Können Sie dabei nicht in aller Ruhe bis 10 zählen, ist der Boden zu heiß und führt zu Verbrennungen der Hundepfoten. Selbst wenn der Straßenbelag nicht ganz so heiß ist, können lange Spaziergänge zu Brandverletzungen führen.

Aufenthalt im Freien

Am Besten hält man sich mit Hund und Hitze im Schatten auf. Auf der kühlen Wiese im Park unter einem schattigen Busch lässt es sich auch bei hohen Temperaturen aushalten. Ein Aufenthalt im Wald ist eine tolle Abwechslung für Hund und Halter. Anstrengende Aktivitäten wie Fahrradfahren sollten unterlassen werden, da sie das Herz-Kreislauf-System zu sehr belasten.

Fellpflege bei Hitze

Das Fell sollte im Sommer regelmäßig gebürstet werden damit mehr Luft an die Haut kommt. Auch über einen kurzen Sommerschnitt und über das ausdünnen des Fells freut sich Ihr Liebling und verschafft ihm Erleichterung. An unbehaarten Stellen können Hunde einen Sonnenbrand bekommen, also nicht zu kurz scheren. Hunde mit dunklem Fell leiden unter der Sommerhitze viel mehr, also unbedingt in den Schatten gehen. Man kann dem Hund bei Hitze auch Erleichterung verschaffen, wenn man ihm die Beine und den Bauch anfeuchtet oder ein feuchtes Tuch auf den Körper legt.

Ideal ist es, wenn sich der Vierbeiner bei der Hitze im und um das Haus frei bewegen kann. Normalerweise findet er dann selbst ein kühlendes Plätzchen, drinnen oder draußen.

Futter und Wasser

Selbstverständlich muss man dem Hund bei Hitze immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen, damit er immer und zu jeder Zeit seinen Durst löschen kann.

Kleinere Futterrationen über den Tag verteilt, strengen den Körper weniger an.

Ein selbst gemachtes Eis ist für den Hund eine willkommene Abwechslung. Einige Rezepte zum download findet ihr hier.

Unterwegs im Auto mit dem Hund

Man kann es nicht oft genug betonen: Bei sommerlichen Temperaturen niemals den Hund alleine im Auto lassen. Es reicht nicht aus, das Auto im Schatten abzustellen. Nehmen Sie den Hund immer mit. Sie können aus irgendeinem Grund aufgehalten werden. Die Sonne wandert und ruck zuck herrschen im Wageninneren höllisch heiße Temperaturen die zur Todesfalle werden. Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Exitus des Tieres.

Bei längeren Reisen ist die Nutzung einer Klimaanlage zwingend. Fehlt eine Klimaanlage, müssen lange Autofahrten unbedingt in den kühlen Morgenstunden oder in den späten Abend verlegt werden.

Rufen Sie sofort die Polizei, sollten Sie ein Tier in einem Auto entdecken. Handelt ein Tierhalter unverantwortlich kann er nach §17 Tierschutzgesetzt zur Rechenschaft gezogen werden. Es drohen Geldstrafen und/oder eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren.

Warnsignale erkennen

Starkes Hecheln mit gestrecktem Hals, ein glasiger Blick und eine tiefrote Zunge sind ein Warnsignal, dass die Hitze dem Vierbeiner zu sehr zusetzt. Kommen Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und Bewusstlosigkeit dazu, hat der Hund einen Hitzschlag erlitten, der im schlimmsten Fall zum Tode führt. Sie sollten so schnell als möglich einen Tierarzt aufsuchen!

Hier finden Sie Informationen zum Thema Hitzschlag beim Hund.

Rezeptideen für Hundeeis

Bananeneis

  • 1 überreife Banane
  • 100 g Hüttenkäse

Eis mit Wassermelone

  • 100 g Wassermelone
  • 100 g Naturjoghurt

Blaubeereis

  • 100 g Blaubeeren
  • 100 g Quark

Zubereitung

Alle Zutaten vermischen und in Eiswürfelbehälter füllen. In jeden Eiswürfel ein kleines Holzstäbchen oder einen Löffel stecken, damit der Hund dann damit gefüttert werden kann. Für größere Portionen kann man das Eis auch in Muffin-Förmchen einfrieren.

Wichtig: Dem Hund das Eis in kleinen Portionen anbieten und darauf achten, dass er nur kleine Stücke auf einmal schluckt.

Rezept für Hundeeis

Welche Pflanzen sind giftig für Hunde?

Welpen erkunden ihre Umwelt mit dem Mund und sind besonders gefährtet, eine für sie giftige Pflanze zu zerkauen.

Vielen Hundehaltern ist nicht bewusst, wie viele Pflanzen in unserer unmittelbarer Nähe für den Hund giftig sind. Eine große Anzahl von Pflanzen in unserem Wohnraum, im Garten und in der freien Natur bergen eine mittlere bis große Vergiftungsgefahr für unsere Haustiere. Gerade Welpen die ihre Umwelt mit dem Mund und Gebiss erkunden, kann das Gesundheitsrisiko sehr hoch sein. Mit unserem Beitrag informieren wir Sie über für Hunde giftige Pflanzen, die häufigsten Vergiftungssymptome und Notfall-Maßnahmen für den Fall einer Pflanzenvergiftung.

Wie können Hunde giftige Pflanzen aufnehmen?

  • der Hund zerkaut eine giftige Pflanze (Blüten, Stamm und/oder Wurzel) und nimmt das Gift über die Mundschleimhaut auf
  • der Hund verschluckt giftigen Pflanzenteile
  • der Hund hat Hautkontakt mit dem Pflanzengift, z.B. das Kontaktgift des Wiesenbärenklau,   Blauer Eisenhut
  • der Hund atmet giftigen Blütenstaub ein, das kommt selten vor

Information für Welpen Besitzer

Zieht ein Welpe ein, müssen alle Pflanzen auf den Prüfstand. Aufgrund ihrer Neugier und der Veranlagung, Neues mit dem Mund zu erkunden, müssen alle Zimmerpflanzen die in Reichweite des jungen Hundes stehen, auf ihre Unbedenklichkeit geprüft werden. Bitte gehen Sie kein Risiko ein und entfernen alle für Hunde giftige Pflanzen aus ihrem Wohnbereich.

Wie Sie Ihrem Welpen das Kauen an Gegenständen abgewöhnen, dass lesen Sie hier.

Für Hunde giftige Pflanzen

Wir haben eine Liste von für Hunde giftige Pflanzen zusammengestellt. Die Liste umfasst Zimmer- und Gartenpflanzen, die für Ihren Vierbeiner giftig sind. Wir können keine Garantie auf Vollständigkeit geben. Vor allem kommen ständig Neuzüchtungen auf den Markt, die giftig für Ihr Tier sein können. Wenn Sie unsicher sind, ob es sich für eine für Hunde giftige Pflanze handelt oder nicht, entfernen Sie diese lieber und gehen kein Risiko ein.

Ein Hinweis zu Pilzen

Die Wirkung von Pilzen auf Hunde ist noch nicht ausreichend erforscht und deshalb für Hunde grundsätzlich nicht erlaubt. Was für den Menschen als bekömmlich gilt, stimmt nicht zwangsläufig für den Hund. Das zeigt das Beispiel Schokolade. Der in Schokolade enthaltende Wirkstoff Theobromin kann beim Hund eine schwere Vergiftung hervorrufen. Entfernen Sie vorsichtshalber alle Pilze aus Ihrem Garten.

Der Hund hat sich vergiftet

Sollten Sie Ihren Hund direkt beim Kauen einer Giftpflanze beobachten, nehmen sie ihm diese sofort weg. Bieten Sie im eine bessere Alternative, ein Leckerlie, Würstchen oder wenn es sein muss ein Steak an, um die „Beute“ zu tauschen. Telefonieren Sie sofort mit Ihrem Tierarzt um zu besprechen ob eine Notfall-Maßnahme von Ihnen eingeleitet werden kann, zum Beispiel die Gabe von Kohletabletten. Machen Sie sich mit den restlichen Pflanzenteilen im Gepäck auf zum Tierarzt. Sie helfen bei der Identifikation des Giftes und der sofort einzuleitenden Gegenmaßnahmen.

Die Symptome einer Pflanzenvergiftung

  • Apathie
  • Atemnot
  • schwerer und/oder blutiger Durchfall
  • Blut im Urin
  • Erbrechen mit oder ohne Blut
  • starker Speichelfluss
  • Krämpfe
  • Zittern
  • Koordinationsprobleme, Taumeln, Hinfallen
  • blass oder blau verfärbte Mundschleimhaut
  • Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Herzfrequenz
  • Schocksymptome
  • Ohnmacht

Der Transport zum Tierarzt

Nehmen Sie zuerst Kontakt mit dem Tierarzt auf. Stellen Sie sicher, dass die Praxis geöffnet hat. Ist Ihr Hund in der Lage selbst zu gehen, sollten Sie ihn lassen. Schwächt die Wirkung der Giftstoffe den Kreislauf des Hundes und lässt die Körpertemperatur absinken, halten Sie das Tier mit einer Decke warm. Hat Ihr Hund Krämpfe, müssen Sie ihn so transportieren, dass er sich nicht verletzen kann. Wenn Sie keine Transportmöglichkeit zum Tierarzt haben und der Hund droht zu sterben, rufen Sie die Feuerwehr (Notruf 112) und bitten um Hilfe.

Wichtige Informationen für den Tierarzt

Der Tierarzt muss wissen, welche Giftpflanze Ihr Hund zu sich genommen hat. Bringen Sie eine Probe der Giftpflanze mit, falls vorhanden. Wichtig ist ebenfalls, wann die Pflanze aufgenommen wurde. Welche Symptome und Verhaltens-Auffälligkeiten zeigt Ihr Hund und wie viel hat Ihr Tier von der Giftpflanze aufgenommen.

Welche Pflanzen sind giftig für Katzen?

Rote Kurzhaar-Katze in hochgewachsener Kräuterwiese
Um den Stubentigern ein gemütliches und sicheres Zuhause zu bieten, ist es wichtig zu wissen, was für Katzen giftige Pflanzen sind. Welche Pflanzen in der Wohnung dem Stubentiger gefährlich werden können und welche harmlos sind, haben wir in unserem Beitrag ausführlich aufgelistet. Diese Listen können Sie am Ende des Beitrages bequem herunter laden.

Es gibt viele Pflanzen die für die Miezi unbedenklich sind und einige, die dem Stubentiger richtig Freude machen. Man denkt, Mutter Natur hat es eingerichtet, dass Tiere automatisch erkennen, welche für Katzen giftige Pflanzen sind und welche nicht. Leider ist das nicht immer so. Es ist sicherer, sich nicht darauf zu verlassen, dass der Stubentiger schon weiß was gut oder schlecht für in ist. Stellen Sie ausschließlich katzensichere Grün-Deko auf. Freigänger Katzen sind besser im Erkennen der pflanzlichen Gefahren, aber auch hier gilt: Sicherheit geht vor!

Das sind für Katzen giftige Pflanzen:

Es gibt eine große Anzahl von giftigen Zimmerpflanzen. Um unser Kätzchen in Sicherheit zu wissen, lohnt es sich alle Pflanzen durchzugehen und die für unseren Stubentiger giftigen Pflanzen auszusortieren. Diese können Sie beim nächsten Besuch den Eltern oder Freunden vermachen, vorausgesetzt diese haben keine vierbeinigen Mitbewohner. Über die Orchideen gibt es unterschiedliche Meinungen. Da es eine unglaubliche Vielzahl von Orchideen gibt, sind diese noch nicht verlässlich untersucht. Wir raten von Orchideen als Zimmerpflanze in einem Katzenhaushalt ab.

Welche Schnittblumen sind giftig für meine Katze?

Grundsätzlich sind alle Schnittblumen, außer sie kommen aus dem eigenen Garten, nicht gut für unsere Samtpfote. Schnittblumen werden in der Regel stark mit Pflanzenschutzmittel besprüht und sind, auch wenn sie selbst nicht gefährlich sind, sekundär für den Stubentiger giftig. Die gefährlichste Schnittblume ist die Lilie. An ihr ist alles, auch der Blütenstaub giftig. Tulpen können zu Magen- und Darmreizungen führen und Bauchkrämpfe auslösen. Als Frühlingsbote ist die Osterglocke (gelbe Narzisse) beliebt. Auch diese Schnittblume löst wie das Schneeglöckchen bei unseren Katzen Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Koliken aus. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihr Stubentiger kein Wasser aus den Vasen trinken kann. Auch das ist in den meisten Fällen giftig.

Wie erkenne ich, ob meine Katze sich vergiftet hat?

Sollten diese typischen Symptome bei Ihrem Tier auftauchen, ist es sehr wichtig schnell zu reagieren und sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Eine Vergiftung mit Pflanzen kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Die Symptome einer Pflanzenvergiftung sind:

  • Durchfall und/oder Erbrechen
  • Atemprobleme
  • Krämpfe und Koliken
  • Lähmungserscheinungen
  • Schwierigkeiten in der Koordination
  • extremer Speichelfluss
  • zunehmende Schwäche

Welche Pflanzen sind geeignet für meinen Stubentiger?

Es gibt eine Vielzahl von geeigneten und für Katzen ungiftige Pflanzen für den Garten, Balkon und Innenraum. Bitte achten Sie hier auf toxischen Dünger und fragen Sie beim Kauf nach, ob die Pflanzen mit chemischen Mitteln behandelt wurden.

Gesunder Knabberspaß für die Katze

Am einfachsten ist es, fertig gezogenes Katzengras im Zoofachgeschäft oder im Baumarkt zu kaufen. Bitte achten Sie darauf, dass es nicht gedüngt und mit Pflanzenschutzmittel behandelt ist. Sie können auch einfach im Biomarkt Weizen-, Gerste- und/oder Hafersaat kaufen. An einem geschützten, hellen und warmen Platz können Sie die Saat mit etwas Erde und Wasser treiben lassen. So haben Sie einen gesunden Knabberspaß für Ihre Katze selbst gezogen.

Eine tolle Übersicht über geeignete und ungeeignete Pflanzen zeigt die Seite www.botanikus.de